Es ist kaum verwunderlich, dass der Spielplatz in Kleinziegenfeld schon als einer der schönsten in der Region ausgezeichnet wurde. Die malerische Lage allein, zwischen den felsigen Wacholderhängen im Ostteil des Ortes, ist schon etwas Besonderes. Aber auch die einzelnen Spielgeräte können sich sehen lassen.


Ein Fest mit Tradition

Da die weitläufige Anlage ideal zum Verweilen ist, wird gerade an schönen Wochenendtagen der Platz von vielen Familien frequentiert. Gepflegt und instandgehalten wird er in liebevoller Kleinarbeit von den Garten- und Naturfreunden. Und einmal im Jahr ist es dann so weit: Das beliebte Kleinziegenfelder Spielplatzfest steigt. 37 Jahre wird das Fest nun abgehalten und verzeichnet immer einen breiten Besucherzustrom. "Es ist ja auch kein Wunder. Wir mussten die Veranstaltung noch nie wegen schlechten Wetters absagen", meint Vorsitzende Tanja Betz mit einem dankbaren Blick Richtung Himmel.
Dass sich bei einem solchen Ambiente auch Erwachsene wohlfühlen, wird schnell klar: Wohliger Kaffeeduft liegt über den Platz.


Herumtollen auf der Hüpfburg

Und nur kurze Zeit später macht sich aus einem rauchenden Verkaufsstand der angenehme Duft von frisch Gegrilltem breit. Die Kids haben Eltern und Großeltern aber schon in Richtung Spielgeräte und Unterhaltung verlassen. Kinderschminken, Wettlauf mit Stelzen, Geschicklichkeitsballwerfen oder Herumspringen in der Hüpfburg: Schon mit dem Spielmobil des Landkreises ist einiges möglich. Auch beim Spicken auf Luftballons versuchte mancher sein Geschick. Etliche Jungs interessiert das nicht. Sie haben einen Fußball dabei und kicken. Dotpainting - kunstvolles Malen auf Steinen ist für die Mädels genauso interessant wie Arbeiten mit farbigen Gips. So richtig ab geht es mit der Seilzugbahn. Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde lautet das Motto beim Ponyreiten.


Kletterwand ist umlagert

Die Naturfreunde hatten die Kletterwand der Bergwacht Amberg aufgestellt. Die Anziehungskraft dieser außergewöhnlichen Spielplatzattraktion ist enorm. Zum Einstieg werden von den jungen Kletterern zwölf Limokästen erklommen. Dann geht's zur zwölf Meter hohen Kletterwand. Ein Schlag gegen die ganz oben angebracht Glocke bedeutet: geschafft.