Zwei Tage lang nahmen die Tester des Deutschen Sauna-Bundes das Saunaland der Obermain-Therme unangekündigt unter die Lupe. Dabei legten sie nicht nur auf die Ausstattung der Saunen und die Qualität der Aufgüsse ihr Augenmerk, sondern auf viele weitere Faktoren, etwa aufs Wellness-Angebot, auf die Gastronomie sowie auf die Infrastruktur wie Kleiderschränke und Parkplätze.
Die Tester hatten nichts zu mäkeln. Im Gegenteil, ihr Urteil fiel so gut aus, dass der Geschäftsführer des Deutschen Sauna-Bundes, Rolf-Andreas Pieper, bei der Urkundenübergabe in höchsten Tönen loben konnte: Man müsse sich überlegen, ob für derart hervorragende Anlagen nicht eine neue Spitzenzensur, fünf Sterne mit einem Pluszeichen, geschaffen werden müsste.
Für Werkleiter Hans Josef Stich ist diese Auszeichnung, die nun zum zweiten Mal an die Obermain-Therme verliehen wurde, eine Herausforderung, kein Selbstläufer. Um weiter die Gunst der Gäste zu bekommen, werde viel getan: Die Mitarbeiter werden geschult, die Saunameister absolvieren Lehrgänge des Deutschen Sauna-Bundes, die positiven Anregungen von Gästen werden aufgegriffen und möglichst schnell umgesetzt, die Beschwerden werden ernst genommen, Mängel umgehend beseitigt. Die anonymen Tests des Sauna-Bundes sieht Hans Josef Stich als unbestechliche Kontrolle. Was die Qualität der Aufgüsse und die Sauberkeit angehe, gebe es keine Kompromisse, diesen Kriterien werde hausintern ein hoher Stellenwert eingeräumt, und natürlich werde die Qualität auch intern ständig überprüft.
Zudem gelte es, stets am Puls der Zeit zu sein, also zu modernisieren. Das sei auch Ziel der momentan laufenden Erweiterung des Saunalandes. Dabei soll auch das Spektrum der Angebote erweitert werden, etwa mit der Meditationssauna, die neue Möglichkeiten bieten werde. Die konzeptionellen Überlegungen fürs erweiterte Saunaland seien aber noch nicht abgeschlossen.