16 Einfahrten zu anliegenden Betriebsgebäuden gibt es in der Straße "An der Zeil" im gleichnamigen Gewerbegebiet. Doch im Einmündungsbereich zur Coburger Straße geht es eng zu. Zwei Lkw können dort nicht gleichzeitig ein- und ausfahren. "Da müssen wir ran", unterstreicht Bürgermeister Andreas Hügerich (SPD). Der Stadtrat hat für einen Ausbau grünes Licht gegeben, die Kosten werden auf zirka 745 000 Euro geschätzt.

Damit wird nicht nur der Einmündungstrichter ausgebaut, sondern auch die Lücke im Geh- und Radweg Richtung Norden geschlossen. Außerdem wird der Straßenbelag erneuert, der Risse und Setzungen aufweist, Betriebseinfahrten werden verstärkt und Schäden in einigen Abschnitten des Gehsteigs ausgebessert. Weil die bestehende Einfahrt an eine steile Böschung angrenzt, muss eine Stützwand errichtet werden. Für die erforderliche Fläche ist auch noch Grunderwerb von privat nötig. Eine aufwendige Sache also, die im kommenden Jahr erledigt werden soll. Die Sanierung der Friedrich-Ebert-Straße in Schney kann deshalb wohl 2020 nicht mehr angepackt werden, denn die "Zeil" wäre hierfür die Umleitungsstrecke. Folglich kann nur eines nach dem anderen gemacht werden.

Fr.-Ebert-Straße mit Kreisel

Wenn es nach dem Verkehrsentwicklungskonzept der Stadt Lichtenfels geht, wird die Einmündung der Friedrich-Ebert-Straße in die Straße Richtung Buch am Forst beziehungsweise zur Stadtmitte hin als Kreisel umgestaltet. Doch da beides Kreisstraßen sind (LIF 2 und LIF 27), hat hier der Landkreis zu entscheiden. Nur für die Radwegeführung wäre wiederum die Stadt zuständig, erläutert Stadtbaumeister Gerhard Pülz. Einen zusätzlichen Kreisel vor das Gewerbegebiet "An der Zeil" zu setzen, hält er für nicht sinnvoll, weil dort keine gleichen Verkehrsflüsse vorlägen und der Platzbedarf noch höher wäre.