Seit Jahren liegen die Gemeinde und ein Anwohner mit der Autobahndirektion im Streit, um einen Lärmschutz an der Autobahn A 73 zu bekommen. Nun zeichnet sich eine Lösung ab. Der Freistaat hat vor dem Verwaltungsgericht einem Vergleich zugestimmt: Es darf Lärmschutz zwischen der Brücke, unter der die Straße von Ebensfeld in Richtung Prächting verläuft, bis zu Ausfahrt gebaut werden, aber die Gemeinde muss ihn selber zahlen.


Umbau ab 2021

Ab 2021 sollen auf der A 73 die Leitplanken durch kleine Betonwände ersetzt werden. Darauf könnte man, so Bürgermeister Bernhard Storath (CSU) in der Sitzung des Gemeinderats, Lärmschutzwände aus Plastik aufbauen. Wie teuer so ein Projekt wird hängt davon ab, was für eine Lösung gewählt wird. Zudem muss der Gemeinderat dann auch noch einen Beschluss fassen.
Damit die Autobahndirektion die Unterhaltskosten übernimmt, wird noch einmal zusätzlich Geld fällig: 70 Prozent der Bausumme müsste die Gemeinde zusätzlich überweisen.
Es wäre nicht das erste Mal, dass die Gemeinde den Lärmschutz selber bezahlt: In Richtung Bad Staffelstein wurde bereits ein Erdwall mit Material aus dem Bau der ICE-Strecke aufgeschichtet.