Wer am 17. März 2019 um die Mittagszeit von Kösten in die Lichtenfelser Innenstadt fuhr, der landete erst einmal in einer langen Schlange. Alles drängte zum ersten verkaufsoffenen Sonntag in diesem Jahr, den der Treffpunkt Lichtenfels gemeinsam mit dem Stadtmarketingverein ausrichtete.

Dichtes Gedränge in Lichtenfels

Zwischen Oberem Tor, Unterem Tor und Fachmarktzentrum waren die Menschen unterwegs. Die Coburger Straße, für Autos an diesem Tag gesperrt, diente dabei als Magistrale. Auf ihre gingen die Menschen nicht, sie strömten geradezu. Im Media-Markt gleichfalls ein Gedränge. Zwei Stunden nach Eröffnung des verkaufsoffenen Sonntags eine erste vorsichtige Einschätzung von Marktleiter Norman Hartmann: "Ich bin bis jetzt mit der Frequenz sehr zufrieden."

Ähnlich dürfte ein Statement um diese Uhrzeit auch in der Innenstadt gewesen sein. 22 Autohäuser und Geschäfte nahmen teil, dazu Vereine und außerdem 15 Foodtrucks, die aus dem näheren oder weiteren Umland erstmalig in der Innenstadt vorfuhren. "Sie bewarben sich beim Citymanager und der hat die Bewerbungen an den Vorstand vom Treffpunkt geschickt", so Treffpunkt-Vorsitzende Sieglinde Allgaier.

Von der Bewerbung selbst sei man "hellauf begeistert" gewesen. Und wirklich, so ging es auch den Menschen, die in die Innenstadt strömten. An vielen Trucks waren die Schlangen der Anstehenden mehr als 15 Meter lang. Veggie-Burger, ausgefallene Süßspeisen, erlesene Zutaten auf Hamburgern - die lukullische Vielfalt war enorm.

Dann kam der Regen

Enorm auch der Zulauf, den die Läden bis gegen 14.45 Uhr zu verzeichnen hatten. Aber es gab auch so etwas wie Beifang. Beispielsweise im Fall der Tagespflege Lichtenfels. Eigentlich fällt ein Sonntag nicht in die Öffnungszeit des Unternehmens, aber an diesem Tag war es ausnahmsweise anders. "Ich möchte schon sagen, dass das eine lohnende Veranstaltung ist", so Georg Beet, Assistent der Geschäftsleitung, zu dem Ansturm an Menschen, die sich über die Einrichtung informieren wollten.

Dann aber kam der Regen. Der verkaufsoffene Sonntag war damit nicht passé, die Menschen flüchteten umso mehr in die Cafés. Aber getrübt war die Stimmung dann doch ein wenig.

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