Der Bau der neuen Regiomed-Zentralküche an der Krappenrother Straße in Lichtenfels schreitet zügig und planmäßig voran. Bereits kurz nach dem symbolischen Spatenstich am 25. Juli begannen die Baufirmen mit dem Erdaushub und den Gründungsarbeiten, so dass der Regiomed-Hauptgeschäftsführer Joachim Bovelet schon zwei Monate später mehrere geladene Gäste zur Grundsteinlegung begrüßen konnte.

Landrat Christian Meißner freute sich über den schnellen Baufortschritt der mit einer Investitionssumme von 20 Millionen Euro veranschlagten zentralen Produktions- und Verteilerküche der Regiomed-Kliniken, die die bisherigen Klinikküchen an den Regiomed-Standorten als Zentralküche ersetzen soll. Der Landrat legte dann bei der Grundsteinlegung zusammen mit Joachim Bovelet, der im Übrigen Regiomed verlässt und seinen letzten Arbeitstag hatte, selbst Hand an und mauerte, bewaffnet mit Steinen, Mörtel und Kelle die Edelstahlschatulle in die Wand ein. In dem Metallbehälter wurden einen Reihe von Zeitdokumenten hinterlassen, darunter die aktuellen Ausgaben der Zeitungen aus den Regiomed-Landkreisen, ein Leitbild von Regiomed, aktuelle Speisepläne aus den Regiomed-Einrichtungen, ein fränkisches Kochbuch mit einem symbolischen Kochlöffel, die Baupläne, verschiedene Euro-Münzen sowie eine erst kürzlich aufgelegte 20-Euro-Münze mit dem Porträt des bekannten Architekten für moderne Industriearchitektur, Peter Behrens (1868-1940).

1200 Kubikmeter Beton verbaut

Bürgermeister Andreas Hügerich freute sich ebenfalls über die Verwirklichung dieses Großprojekts von Regiomed am Standort Lichtenfels.

Roy Hönemann, Geschäftsführer für den operativen Bereich, hob hervor, dass allein für das Fundament und die Bodenplatte 1200 Kubikmeter Beton verbaut wurden. Bis Ende des Jahres soll bei entsprechender Witterung der Rohbau fertiggestellt und der Dachstuhl aufgesetzt sein. Im Winter erfolge dann der Innenausbau, so dass man bis etwa Mitte 2019 mit der Fertigstellung des Bauvorhabens rechnen könne. Eine gewisse Zeit würde noch die Inbetriebnahme mit Probelauf und Hygieneabnahme in Anspruch nehmen. Im Verlauf des dritten Quartals 2019 werde mit der sukzessiven Anbindung der einzelnen Kliniken an die Zentralküche begonnen, die bis Ende 2019/Anfang 2020 abgeschlossen sein wird.

Nach Fertigstellung des Gebäudes wird also die Speisenproduktion nur noch in Lichtenfels erfolgen. Von hier werden dann die gekühlten Speisen sowohl als individuell für einzelne Patienten zusammengestellte Tabletts als auch in Großgebinden an die einzelnen Standorte transportiert. Die Speisenherstellung erfolgt nach dem Cook & Chill-Verfahren (Kochen und Schnellkühlen).