Nun schicken die Sozialdemokraten einen ganz jungen Kandidaten ins Rennen: Tobias Engel, 28 Jahre alt, wird am 15. März 2020 den Angriff auf den Rathausthron wagen.

Ohne Gegenstimme wurde Tobias Engel bei der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins am Mittwoch im Brauereigasthof "Zum Schwan" zum Kandidaten gewählt. Gebürtig und aufgewachsen ist der junge Entwicklungsingenieur für Kältetechnik im Landkreis Schweinfurt. Dort ging er zur Schule und studierte anschließend Maschinenbau. 2012 ist er in die SPD eingetreten, hat sich in seiner dortigen Heimat bereits stark für die Belange der "Roten" engagiert. 2015 erfolgte der Umzug in die Marktgemeinde - der Liebe wegen. 2018 heiratete der vielseitig interessierte Mann. Neben der Politik gehört sein Herz auch der Musik: Bei der Musikvereinigung Ebensfeld spielt Tobias Engel das Waldhorn, er liebt Volleyball und das Theater: Erst vor kurzem konnte ihn ein begeistertes  Publikum in der Rolle des Rathaus-Beamten Theo auf der Bühne sehen. Aber auch fachlich ist der Pferdsfelder Neubürger gut aufgestellt: So war er federführend bei wichtigen Projekten dabei, etwa in Haßfurt bei der "Power-to-gas-Anlage" Deutschland, einem energiewirtschaftlichen Konzept mit großem Potenzial für eine erfolgreiche Energiewende und Klimaschutz zugleich. Engels Pläne und Ideen als möglicher neuer Bürgermeister von Ebensfeld liegen auch schon parat: So möchte er die Vereine und das Brauchtum unterstützen, sich starkmachen für den Standort Ebensfeld, sei es Schule, Bahnanschluss oder Breitbandanbindung. Auch Nachhaltigkeit sei ein wichtiges Thema, sagte er nach der Nominierung, und: "Wir müssen was Neues wagen, es steckt viel Potenzial in Ebensfeld!"

Glückwünsche sprachen Parteigenossen aus dem Landkreis aus, allen voran Monika Faber, Andreas Hügerich, Jürgen Spitzenberger, Sebastian Müller und Oliver Jauernig, SPD-Bezirks-geschäftsführer.ds