Das liegt daran, dass aus Gründen des Arbeitsschutzes nun noch Tonnen mit Rollen verwendet werden dürfen, wie Landrat Christian Meißner (CSU) am Montag in der Sitzung des Kreisausschusses erklärte. Noch etliche Ein- und Zwei-Personen-Haushalte benutzen die 50-Liter-Behältnisse, wie man zu den Abfuhrterminen an den Straßenrändern sehen kann. Die Gebühren ändern sich nicht. "Die Leute müssen sich nur eine neue Tonne besorgen", erklärte Meißner.

Regelmäßige Kostenkontrolle

Die Kosten für die Abfallentsorgung im Landkreis wird alle zwei Jahre neu kalkuliert. Über- und Unterdeckungen sind nach den gesetzlichen Bestimmungen zu vermeiden. Berücksichtigt werden müssen Schwankungen bei den Erlösen, die etwa mit Altpapier erzielt werden können. Momentan sieht es so aus, als könnte es bei der bisherigen Umlage im Abfallzweckverband bleiben. Ein Unsicherheitsfaktor ist noch die künftige Einstufung von Schlacke. Die Interessengemeinschaft der Betreiber thermischer Müllverwertungsanlagen Deutschlands schlägt den Ländern eine Regeleinstufung als nicht gefährlich vor. Zur Bestätigung sollen kontinuierlich Bewertungen vorgenommen werden. Schlacke ist der Verbrennungsrückstand und findet unter bestimmten Voraussetzungen als Baustoff Verwendung.