Sie baut die konventionellen Lampen aus und dafür moderne, hocheffiziente LED-Lampen ein.

Die Umstellung auf LED-Leuchtmittel koste der Stadt fast eine halbe Million Euro, stellte Bürgermeister Andreas Hügerich bei einem Pressegespräch im Rathaus fest. Es sei aber gut angelegtes Geld, denn durch den Tausch spare die Stadt jährlich etwa 100 000 Euro an Stromkosten, so dass sich die Kosten für die Umstellung in knapp fünf Jahren amortisieren würden. Die neuen Leuchtmittel würden auch von der Bevölkerung positiv gesehen, betonte Stadtbaumeister Gerhard Pülz. Im Gegensatz zu dem kaltweißen Licht der bisherigen Quecksilberdampflampen würden die LED-Lampen ein angenehmes warmweißes Licht verbreiten. Die neuen Lampen seien gerichteter, das Licht strahle nur dorthin, wo es tatsächlich gebraucht werde. Damit ergebe sich auch weniger Lichtverschmutzung und man brauche auch weniger Energie, erläuterte der Stadtbaumeister.

Von 1 bis 4 Uhr "halber Saft"

Zudem würden die Lampen eine Nachtabsenkung erfahren und in Lichtenfels in der Zeit von 1 bis 4 Uhr und den Ortsteilen von 22 bis 5 Uhr mit halber Leistung betrieben. "Das ist eine Investition in den Klimaschutz", bemerkte Burkhard Butz, kommunaler Kundenbetreuer des Bayernwerks. Mit den neuen Leuchten spare man nämlich jährlich 515 000 kWh Strom, wodurch sich der Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid um rund 250 Tonnen reduziert (bei Zugrundelegung des aktuellen deutschen Strommix).

Der Bürgermeister sah in der Umstellung einen wertvollen Beitrag zur "grünen Stadt". Man strebe an, den Eigenbedarf an Strom durch regenerative Energie zu decken. Er verwies dabei auf die kürzlich an der Bahnseite des Lärmschutzwalls angebrachte Photovoltaikanlage beim Reundorfer Neubaugebiet. Der Bürgermeister dankte Bayernwerk für die gute Arbeit. Die Umstellung wird noch bis zum Jahresende andauern.

Abschließend bat Gerhard Pülz die Bürger, den Ausfall einer Lampe der Stadt zu melden unter Angabe des Ortes oder der am Mast angebrachten Lampennummer. thi