Vor allem Kinder sind fasziniert von den Exponaten des Banzer Klostermuseums. Das Nil-Krokodil und die Mumie einer ägyptischen Prinzessin, die Herzog Max im 19. Jahrhundert von seinen Reisen mitgebracht hat, beeindrucken die jüngsten Museumsbesucher ebenso wie der versteinerte Schädel eines Fischsauriers und die zahlreichen Ammoniten in den Vitrinen. "Kinder lieben das", sagt Museumsleiterin Brigitte Eichner-Grünbeck, "bei uns wollen die Kinder ins Museum, anderswo eher die Erwachsenen".

Seit rund zehn Jahren leitet die Diplom-Restauratorin das Banzer Klostermuseum. Sie ist stolz auf die drei Abteilungen der in den vergangenen Jahren aufwändig umgebauten Einrichtung, deren Träger die Hanns-Seidel-Stiftung ist. Zur Orientalischen Sammlung von Herzog Max in Bayern und den Petrefakten (Versteinerungen) kam die Ausstellung zur Klostergeschichte als dritter Museumsteil hinzu. - und die Sonderausstellungen, die zweimal jährlich stattfinden; derzeit sind (noch bis 8. Juli) die Gemälde des Bamberger Künstlers Cleff III. zu sehen.

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