Gegen 5 Uhr am frühen Montagmorgen hatte eine Nachbarin das Feuer in Redwitz im Landkreis Lichtenfels bemerkt und die Einsatzkräfte alarmiert. Anschließend begannen die umfangreichen Löscharbeiten, die mehrere Stunden andauerten und an der rund 100 Feuerwehrleute beteiligt waren. Feuerwehren aus Redwitz, Burgkunstadt, Altenkunstadt, Marktzeuln und Marktgraitz seien laut Alexander Preisinger, zweiter Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr in Redwitz, ausgerückt.

"Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand ein leerstehendes Wohnhaus im Vollbrand", sagt Kreisbrandrat Timm Vogler. "Es wurde ein umfangreicher Löschangriff vorgenommen und die umliegenden Wohnhäuser gesichert. Mit der Drehleiter konnte dann die durchgebrannte Dachhaut abgelöscht werden."
Das brennende Holzhaus sei rund 40 Jahre alt gewesen, so Timm Vogler. Eine Familie hatte das Haus erst Ende Oktober gekauft und wollte es nun vor dem Einzug renovieren, so Alexander Preisinger.

Glücklicherweise wurden weder durch den Brand noch durch die Löscharbeiten Personen verletzt. Um 11 Uhr sei dann auch die sogenannte Sicherheitswache aufgelöst worden, die darüber wachte, ob noch Glutnester im Haus sind, und die Kriminalpolizei konnte anrücken.

Zu einer möglichen Brandursache machte die ermittelnde Kriminalpolizei Coburg noch keine Angaben. Das schwer beschädigte Gebäude kann aufgrund akuter Einsturzgefahr nicht betreten werden. Der Schaden soll sich laut Auskunft der Polizei auf rund 150.000 Euro belaufen.