Das Technische Hilfswerk (THW) setzt auf die Ausbildung von Nachwuchs. Die Ausbildung in Erster Hilfe stand deshalb auf dem Stundenplan der THW-Jugend. Beim Roten Kreuz in Lichtenfels lernten neun Jugendlichen, wie sie sich bei einem Unfall verhalten sollten, um ihren Mitmenschen zu helfen.
Bei der Ausbildung in Lichtenfels ging es darum, Unfallsituationen beherrschen zu lernen, die jeden Tag möglich sind: Ein Schulfreund verletzt sich; wie wird die stark blutende Wunde versorgt? In der Fußgängerzone stürzt jemand und steht nicht mehr auf; was ist zu tun? Die Oma fasst sich vor Schmerzen an die linke Brust; welche Ursache könnte das haben?
Das richtige Verhalten in solchen und ähnlichen Situationen stand im Mittelpunkt der Ausbildung.

Wie ein Notruf abgesetzt wird

Viel Wert wurde bei der zweitägigen Ausbildung zum Beispiel auf das richtige Absetzen eines Notrufes gelegt. Auch die wichtigsten Maßnahmen beim Auffinden einer regungslosen Person wurden durchgesprochen.
An einer Übungspuppe konnten die Junghelfer in den Ausbildungsräumen des Roten Kreuzes die Herz-Lungen-Wiederbelebung trainieren. Die Jugendlichen übten das richtige Verbinden von Wunden, wobei sie sich gegenseitig Verbände anlegten.
Gemeinsam mit ihren Betreuern übten sie in Rollenspielen auch die psychologische Betreuung von Verunglückten. Die gute Ausbildung in Erster Hilfe ist für die Staffelsteiner Junghelfer eine Grundlage für das ganze weitere Leben.
"Notfälle können immer und überall passieren", sagt THW-Jugendbetreuer Frank Neumann. "Wichtig ist, dass man nicht nur zusieht, sondern sich traut zu helfen!"
An der Sanitätsausbildung in Lichtenfels beteiligten sich seitens des Staffelsteiner Technischen Hilfswerks Johannes Wich, Lukas Reuter, André Horn, Simon Müller, Nadine Reich, Michael Dusold, Lorenz Hertel, Daniel Schell, Erik Trebes, Peter Weiß und Gerald Brodkorb.