Gegen 9.15 Uhr fuhr ein 54-Jähriger mit seinem VW-Passat an der Anschlussstelle Bad Staffelstein direkt auf die rechte Fahrspur der Autobahn ein ohne die Einfädelspur zu benutzen. Ein von hinten ankommender Lkw mit Mulden-Anhänger versuchte noch einen Zusammenstoß zu vermeiden und wich auf die linke Fahrspur aus.
Dabei kam der Kipper-Anhänger mit Kastenaufbau vom 18-Tonner-Lkw des 41-jährigen Brummifahrers ins Schleudern und stürzte um. Die mit Sägespänen beladene Silomulde rutsche über die Fahrbahn und riss neben der Außenschutzplanke auch ein Brückengeländer ab.
Dieses sowie weitere Teile fielen auf die unter der Autobahn verlaufende Straße von Bad Staffelstein in Richtung Loffeld.

Die Hälfte der Ladung, rund vier Tonnen Sägespäne, verteilten sich auf der Autobahn sowie auf der darunter liegenden Staatsstraße 2204.

Eine Vollsperrung der A 73 und der Staatsstraße waren die Folge.
Die im Stau wartenden Verkehrsteilnehmer wurden an der Anschlussstelle Bad Staffelstein ausgeleitet. Durch ein verständigtes Unternehmen konnte die Kippermulde wieder aufgestellt und mit einem Tieflader geborgen werden. Ein Radlader schaufelte dann die mehreren Tonnen Sägespäne auf eine bereitgestelltes Fahrzeug. Anschließend ersetzte die Straßenmeister Bad Staffelstein das fehlende Brückengeländer provisorisch.
Nach rund vier Stunden Vollsperrung konnte die BAB wieder für den Verkehr freigegeben werden.