Polizeiarbeit hautnah: Zwölf Kinder des Kinderhauses St. Johannes der Täufer aus Ützing besuchten das Polizeirevier in Bad Staffelstein. Von der Alkohol- und Geschwindigkeitskontrolle bei Autofahrern bis zur Verbrechensbekämpfung. Die fünf- bis sechs-Jährigen lernten kennen, was es bedeutet als Polizist zu arbeiten.

"Sehr spannend war für die Kinder auch das Abnehmen der Fingerabdrücke", sagt Dienststellenleiter Gerald Storath. Sein Kollege Thorsten Schmidtke nahm von jedem Kind einen Fingerabdruck ab und versah den Abdruck mit einem Stempel sowie dem Vornamen. Das durften die Kinder zur Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Zum Programm gehörte auch der Blick in eine Gefängniszelle. "Sie konnten auch mal am eigenen Leibe spüren wie es hinter Gittern ist", sagt Storath. Anfassen und Ausprobieren war das Motto. Jedes Kind erhielt laut Storath die Gelegenheit eine Polizeijacke und Mütze zu tragen sowie eine Polizeikelle in die Hand zu nehmen. Sie durften ins Röhrchen pusten, sich in einen Streifenwagen setzen, durch ein Megafon sprechen und die Sirene eines Dienstwagens kurz aufheulen lassen.

Im Anschluss übten die Kinder mit Thorsten Schmidtke, wie sie einen Zebrastreifen richtig überqueren, und dass sie trotz grünen Lichtes an der Ampel zur Sicherheit immer noch nach links und rechts schauen sollen. Der Besuch hat offenbar Eindruck hinterlassen: Drei der Kinder wollten später einmal Polizist werden.