Die Entstehung des Weihnachtsliedes "Stille Nacht" interpretierte die Theatergruppe in einer zeitgenössischen Darstellung, die es in sich hatte. Während die Kostüme der Mode des frühen 18. Jahrhunderts angepasst waren, gaben die Akteure mit dem Adventskranz, der erst 100 Jahre später leuchten konnte, der Szene einen humorvollen Touch. Und als dann die Kerzen mehrmals mit einem elektronischen Feuerzeug angesteckt wurden, verpassten sie der von Anekdoten umwobenen Entstehungsgeschichte eine ganz moderne Fassung.
Die Mitwirkenden des weihnachtlichen Konzerts gefielen bei Gesang, Musik und Sketchen; sie wurden reichlich mit Beifall belohnt. Bewiesen wurde einmal mehr das eindrucksvolle Können der verschiedenen musischen Gruppen.
"We wish you a merry Christmas" - mit diesem und anderen Liedern bereiteten die Akteure ihrem Publikum einen ebenso schwungvollen wie unterhaltsamen Abend. Die verhaltenen und besinnlichen Momente wurden mit rhythmischen Konzertteilen zu einem harmonischen Ganzen zusammengefügt.
Die Schülerinnen und Schüler sämtlicher Jahrgänge, die wochenlang für diesen Tag geprobt hatten, präsentierten unter der Regie von ihren Musiklehrern und -lehrerinnen ein ausgewogenes Programm.
Die Schülerband trat in neuer Formation auf. Der starke Gospelchor überzeugte mit klanglicher Qualität. Gemeinsam mit dem Unterstufenchor erklang das bekannte Lied "A night of glory und dreaming".
Die Lehrerband mit Schulleiter Heinz Zech an der Bass-Gitarre wurde ebefalls mit viel Beifall belohnt.
Ganz aktuell war die Meldung über die erfolgreich abgeschlossene Spendenaktion für Menschen in die Slowakei. Als Verbindungsmann stand ein ehemaliger Realschüler, Jürgen Hofmann aus Bad Staffelstein, der Aktion zur Seite. Er berichtete von der Rückkehr des Hilfskonvois in der vergangenen Woche und verteilte Weihnachtsgrüße der Beschenkten.
Mitwirkende waren die Bläser der Klasse 6b, die Theatergruppe, der Unterstufenchor, der Instrumentalkreis, die Lehrerband mit Bläsern, die Schülerband und der Gospelchor. Die Moderation hatte Karola Kaindl übernommen. Die Leitung hatten Wolfgang Haßler, Karl Keller, Gaby Kroemer, Melanie Tucker und Beatrix Erwen.