Mit dem Wirtschaftsweg zwischen Prügel und Maineck ging ein Wunsch der Bürger Mainecks in Erfüllung. Das fand auch beim Bürgergespräch im Gemeindeteil eine positive Erwähnung.

Fast auf den Tag fand nun nach einem Jahr wieder ein Bürgergespräch im Ortsteil Maineck statt - mit dabei Bürgermeister Robert Hümmer (CSU), Mitbürger sowie Gemeinde- und Vereinsvertreter.
In seiner Ansprache ging der Bürgermeister auf das Gemeindegeschehen ein. Hierbei erwähnte er insbesondere die Einwohnerentwicklung, Haushaltslage und Finanzen auf. Zudem zählte er die wichtigsten Ereignisse und Entscheidungen in den vergangenen Monaten auf.

Bei den baulichen Maßnahmen ging Hümmer auf die bevorstehende Sanierung der Staatsstraße auf dem Teilstück zwischen Röhrig und Weismain sowie die Grundschulsanierung ein, die im nächsten Jahr aktuell werde.
Die geplante Anschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges für die Wehr in Maineck sei 2018 vorgesehen. Hierbei konnte durch die gemeinsame Kaufentscheidung mit der Freiwilligen Feuerwehr von Wilhelmsthal nochmals ein Kostenvorteil erlangt werden.


Ein neues Gewerbegebiet

Ein weiteres Vorhaben sei die Ausweisung eines neuen Gewerbegebietes zwischen Röhrig und Woffendorf an der Staatsstraße 2191. Erfreut war der Bürgermeister darüber, dass die Mitglieder der Jagdgenossenschaft und des Gesangvereins von Maineck entschlossen seien, sich mit einzubringen, wenn die Leichenhalle einen neuen Anstrich erhält. Die Gemeinde werde dazu das entsprechende Material zur Verfügung stellen und die erforderlichen Ausbesserungen der Pflasterfläche auf dem Friedhof durch den Bauhof vornehmen lassen, sagte Hümmer.
Am Laufen sei zudem die Verbesserung der Ortsbeleuchtung in der Umgebung des Dorfplatzes - insbesondere auch bei der Kuratie-Kirche.


Der Abbruch der Malzfabrik

Verständnis fand Hümmer für das Anliegen der Einwohnerschaft bezüglich des Zustandes der ehemaligen Malzfabrik. Doch: Bei Abbrucharbeiten stehen Kosten in Höhe von etwa 300 000 Euro im Raum, gab er zu bedenken.
Nach diesen einführenden Worten und Anmerkungen zu aktuellen Themen, kamen die Einwohner zu Wort. Otto Bähr fragte hinsichtlich des Schulhauses von Maineck nach, das zum Verkauf stehe. Der Bürgermeister erwiderte, dass es noch "nichts Neues" gebe. Demgegenüber gab Robert Fiedler zu bedenken, dass bei diesem Projekt die Einwohner mehrfach viele Hand- und Spanndienste geleistet hätten und deshalb überlegt werden sollte, ob es nicht weiterhin wohnlich genutzt werden sollte.

Dringende Arbeiten seien jedoch im Umfeld der Kuratie-Kirche geboten, denn hier wachsen die Hecken teilweise in die Kirchhofmauer. Mit lobenden Worten erwähnte Fiedler die Initiativen hinsichtlich der Pflege der Begrüßungsschilder und des Priestergrabes in Maineck. Ein Lob zollte Fiedler Bürgermeister Robert Hümmer, dem Gemeinderat und der Gemeindeverwaltung für den Wirtschaftsweg zwischen Prügel und Maineck, der verwirklicht wurde und gut von der Einwohnerschaft - insbesondere den Fahrradfahrern - angenommen werde.


Noch Geduld bei Erdverkabelung

Heinz Misch erkundigte sich nach der Erdverkabelung und dem Abbau der verbliebenen Strom-Dachständer. Hümmer bat hier noch um Geduld wegen der Ausschreibungen hinsichtlich der Versorgungsnetze. Die Sanierung der Neumühle in Altenkunstadt hieß Heribert Humbert gut und erkundigte sich nach dem aktuellen Stand bei der Kordigast-Aufwertung. Richard Göhl verwies darauf, dass es in Maineck wie im gesamten Gemeindebereich viele Leerstände gebe und die Gemeindeverwaltung vielleicht die Hausbesitzer anschreiben solle, ob ihre Gebäude einer wohnlichen Nutzung zugeführt werden könnten.

Christian Müller bat die Beleuchtungssituation am Schlossberg zu überprüfen. Etwas mehr Verständnis wurde zudem bei der Container-Nutzung auf dem Friedhof angemahnt. Ergänzend kam der Hinweis, dass bei den Gießkannen häufig die Sprenger "verschwinden". Letzte Wortmeldungen betrafen die ständige Nutzung der Mainwiesen durch Hundebesitzer, den Kinderspielplatz und den Straßenzustand am Kieswerk, wo mitunter auch die Kehrmaschine eingesetzt werden solle.