Das Dienstleistungsangebot für Sparda-Kunden in Lichtenfels wird auf Geldautomaten und auf einen Überweisungsbriefkasten reduziert. Die Mitarbeiterin, die aktuell noch in der Filiale zuständig ist, arbeitet künftig in einer größeren Filiale in Coburg. Sie werde sich dort vor allem um den Lichtenfelser Kundenstamm kümmern, sagte Frank Büttner.

Seit einiger Zeit fahren viele Banken ihr Filialangebot zurück, weil das Online-Banking, zunehmend bevorzugt wird. Das spielte auch bei der Lichtenfelser Sparda-Filiale eine Rolle: "Wir hatten es mit einem stagnierenden Markt zu tun. Es gab zu wenig Frequenz", so Büttner. Wenn Kunden nur zwei Mal im Jahr zur persönlichen Beratung kämen, müsse das Angebot überdacht werden. Als Genossenschaftsbank sei das Finanzinstitut auf die wirtschaftliche Förderung der Mitglieder aus, so der Pressesprecher. Man müsse daher verantwortungsvoll mit Geldern umgehen.

In Coburg profitierten die Kunden künftig von einem größeren Beratungsangebot. Zusätzlich gebe es gute Telefonberater, so Büttner. Dabei sei es auch üblich, dass Kunden dauerhaft mit dem gleichen Berater sprechen könnten. Diese Sparda-Bank-Filiale war die letzte im Landkreis Lichtenfels. Zuletzt verwaltete sie 3850 Konten.