Die Spannung steigt, in wenigen Wochen wird die sechste Thermenkönigin in Bad Staffelstein gekrönt. Noch können sich alle acht Bewerberinnen Hoffnung auf das Amt machen, denn die Entscheidung wird den Frauen erst wenige Tage vor der offiziellen Inthronisierung am 28. Oktober mitgeteilt. Heute: Stefanie Backert aus Sonneberg.


Name

Stefanie Backert
Alter 36
Größe
1,58 m
Geburtsort Sonneberg
Wohnort Sonneberg
Familienstand verheiratet,
drei Kinder
Beruf Finanzbuchhalterin
Hobbys Therme, mit Freundinnen treffen


Wie kam es zu Ihrer Bewerbung?
Auf die Thermenkönigin hat mich eine Arbeitskollegin aufmerksam gemacht. Sie ist seit
diesem Sommer Bergwiesenkönigin im Thüringer Wald - zu ihrer Bewerbung habe ich sie damals animiert. Jetzt war es umgekehrt. Am Anfang wusste ich nicht so recht. Ich dachte, ich bin doch sowieso die Älteste... Aber als ich dann mal frei hatte, habe ich doch etwas geschrieben und abgeschickt.


Sie kommen aus Sonneberg, wie häufig sind Sie in der Therme und im Staffelsteiner Land anzutreffen?
Ich bin drei bis viermal im Monat in der Obermain-Therme. Hauptsächlich gehe ich in die Sauna. Auch sonst bin ich relativ häufig in Bad Staffelstein, weil eine Freundin vor zwei Jahren hergezogen ist. Ich besuche sie oft und wir machen viel mit unseren Kindern - das verbindet. Wir gehen sehr gerne in den Klettergarten, die Kinder sind da sehr scharf drauf. Wir feiern sogar Kindergeburtstage da oben.

Was zeichnet die Obermain-Therme aus?
Vor allem die Ruhe - es ist wie Urlaub. Das genieße ich sehr. Man kann einfach vom Berufsalltag entspannen, deswegen gehe ich mit meiner Freundin auch häufig den ganzen Tag rein. Mit einem schönen Frühstück in den Tag starten und einfach mal nichts machen.

Welche Eigenschaften sollte man für das Amt mitbringen?
Man sollte auf jeden Fall aufgeschlossen und kontaktfreudig sein. Und es sollte einen natürlich nicht stören, in der Öffentlichkeit zu stehen.

Mit 36 Jahren sind Sie die älteste Bewerberin für die Thermenkönigin. Welche Vor- und Nachteile sehen Sie dadurch?
Der Nachteil ist vielleicht schon, dass ich arbeite und drei Kinder (3, 6 und 10 Jahre) habe. Aber bisher habe ich das immer super hinbekommen. Ich habe eine Kinderbetreuung und die Omas stehen auch voll dahinter. Mein Vorteil ist, dass ich eine gewisse Lebenserfahrung mitbringe, die anderen Bewerberinnen                         vielleicht fehlt. Mit 36 weiß man, was im Leben wichtig ist.