Im Rahmen des 30-jährigen Bestehens des Förderzentrums des Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) trafen sich über 200 Schüler der Maximilian-Kolbe-Schule, der St. Katharina-Schule, von Regens-Wagner aus Burgkunstadt, von der Grundschule am Markt sowie der Ivo-Hennemann-Inklusionsschule in Unnersdorf und der Grundschule Michelau zu einem gemeinsamen Spiele- und Sportfest im Stadion an der Friedenslinde.

Organisiert hatten die Veranstaltung der Rektor der St. Katharina-Schule, Werner Lindner, die Rektorin Martina Musmann-Jäger, die stellvertretenden HPZ-Gesamtleiterin Brigitte Steiner und Fachlehrer Ulrich Völker, denen zahlreiche Helfer, darunter 40 Schüler der Klassen 10d und 10f des Meranier-Gymnasiums, zur Hand gingen. In Riegen von jeweils etwa zehn Teilnehmern durchliefen dann die Schüler die zehn Stationen. Sportliche Wettbewerbe standen mit Weitsprung, Hürdenlauf und Sprint auf dem Programm.

Beim Werfen mit kleinen Bällen durch einen Ring oder auf Hütchen sowie beim Fahrradreifen-Weitwurf war Geschicklichkeit und Zielsicherheit gefordert, während die Beachspiele, das Kuhmelken, das Spritzen mit der Kübelspritze einfach nur Spaß machten. Im Mittelpunkt des Sportfestes stand aber nicht das sportliche Leistungsvermögen der Schüler, sondern das gegenseitige Kennenlernen, die Förderung des Gemeinschaftssinns und die Freude an sportlicher Bewegung.

"Mit dieser Veranstaltung wollen wir im Sinne von gelebter Inklusion die Bewusstseinsbildung für die Belange von Menschen mit Behinderung und die Achtung ihrer Rechte, ihrer Würde und ihrer Fähigkeiten gerade bei den jungen Menschen fördern", betonte Rektor Werner Lindner.