Die Schilder stehen, nun gilt in Unterzettlitz in weiten Teilen Tempo 30. Doch es gibt erste Stimmen - wie etwa in einer Bad Staffelsteiner Facebook-Gruppe - dass einige Autofahrer - vor allem am Ortseingang das neue Tempolimit noch nicht beachten.

Tatsächlich fahren noch viele Autofahrer, stellt man sich am Stadtweg hin, zu schnell in den Ort hinein - und vor allem auch hinaus.

Besonders der zweite Punkt kann sehr gefährlich werden. Denn mit der Straße "Am Sandhof" mündet direkt am Ortsausgangsschild eine vorfahrtberechtigte Straße ein - denn in der 30er-Zone gilt Rechts vor Links. Und das scheinen viele Autofahrer nicht zu beachten, die schon hinter dem letzten Haus im Stadtweg aufs Gas gehen.
Bislang haben die Bad Staffelsteiner Polizei keine Klagen über auffällige Verkehrsverstöße in der neuen Tempo-30-Zone erreicht, sagt Sachbearbeiter Markus Dinkel. "Das sollte im Dorf schon jeder wissen, wo jetzt Tempo 30 gilt." Kommt es zu Klagen aus der Ortschaft, stelle man sich schon einmal schnell unangekündigt mit der Laserpistole auf. "Es gibt aber die Tendenz, dass Einheimische oft schneller unterwegs sind als Auswärtige. Die schauen wohl genauer auf die Schilder und gehen dann vom Gas."

Kontrollen ergäben auch, dass oft weniger oft schnell gefahren wird als vermutet: "Das subjektive Empfinden kann einen da täuschen."

Zu schnell in einer Tempo-30-Zone sein kann schnell teuer werden: Wer 51 km/h fährt und geblitzt wird, muss 80 Euro zahlen - und bekommt einen Punkt in Flensburg.