Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Filialkirche "Maria Königin" nahm das Festwochenende seinen Beginn. Pfarrer Hans-Werner Alt zelebrierte die Messfeier. Die anschließende Fahrzeugsegnung auf dem Dorfplatz verband Feuerwehrvorsitzender Ralf Klemens mit einem Dank an Pfarrer Alt.

Angenehme Wetterbedingungen füllten den Festplatz bis in die Abendstunden bei Unterhaltungsmusik durch die Kehlbachtaler Blasmusik. Ein Hauch von Feststimmung in Anbetracht an das Feuerwehrjubiläum war schon am Dorffest einen Abend zuvor zu spüren gewesen.

Unter musikalischer Begleitung der Islinger Musikanten holte am Samstag eine große Abordnung der Jubelwehr den Schirmherrn Bürgermeister Jürgen Kohmann (CSU) und den Patenverein aus Püchitz am Ortsrand ab. "Wir feiern an diesem Wochenende 125 Jahre Feuerwehr klein und fein", betonte der Vorsitzende Ralf Klemenz.
Schirmherr und Bürgermeister Jürgen Kohmann gratulierte der Jubelwehr mit zur Zeit 58 Aktiven. "Idealismus, Kameradschaft, Hilfsbereitschaft", so habe er die Feuerwehraktiven und Bürgerinnen und Bürger des Ortes in den letzten Jahren erlebt. So beispielsweise beim Bau des Feuerwehrgerätehauses. Dass diese Ideale bei der Feuerwehr nahtlos 125 Jahre leben, bezeuge das heutige Jubiläum. Ortssprecherin Astrid Balzar dankte den Wehrfrauen- und männern für ihre Bereitschaft zu Schutz und Hilfe im Notfall. Feuerwehren, so Balzar, sehe sie als eine der ältesten und qualifiziertesten Bürgerinstitutionen an.

Gut strukturierte Mannschaft

Kreisbrandrat Tim Vogler meinte, dass es nur wenige Dinge, die sich 125 Jahre nahtlos gehalten hätten, gäbe, und dies ehrenamtlich. Die Feuerwehren hätten stetig neue Herausforderungen zu meistern, hier auch in Anbetracht des Umzugs von nicht wenigen jungen Leuten in die Städte. Der örtlichen Wehr bescheinigte er einen guten Bildungsstand mit altersmäßig gut strukturierter Mannschaft.
Markus Lausch, Vorsitzender des Patenvereins aus Püchitz, gratulierte und sah die Übernahme der Patenschaft als eine Ehre an. "Tun wir das, was unsere Pflicht ist", meinte Lausch. So sei man auch Vorbild, wie sie unsere Jugendlichen suchten.

Ehrenvorsitzender Georg Pornschlegel freute sich über den Gemeinschaftsgeist in der Wehr und die Unterstützung der Ortsbürger zu den Festtagen. Die Festschrift bezeichnete er als gelungene Dorfchronik.
Stellvertretender Landrat Helmut Fischer (CSU) gratulierte der Wehr und dem Ort zum Jubiläum. Die Nedensdorfer Wehr sei gut gerüstet und trage auch einen Teil des gesellschaftlichen Lebens im Ort mit.
Musikalisch begleiteten die "Islinger Musikanten" den stimmungsvollen Abend und wurden einmal mehr ihrer Garantenstellung für Unterhaltungsmusik im Landkreis gerecht.

Der Festsonntag begann mit einem feierlichen Gottesdienst im Festzelt, zelebriert von Pfarrer Hans-Werner Alt. Im Hinblick auf den heutigen Geburtstag des heiligen Florian blätterte der Geistliche in der Lebensgeschichte des ehemaligen römischen Offiziers. Die Weihe der neuen Fahnenbänder schloss sich an.
Geschmückte Häuser, blühende Blumen und Obstbäume, dazu eine große Schar von Zuschauern, verliehen dem Festzug eine besondere Note. Der Festzug aus 39 Vereinen aus dem Stadtgebiet, einschließlich der örtlichen Vereine, wurde durch den Ort von den Musikkapellen aus Prächting, Wattendorf und Isling begleitet. Unter der politischen Prominenz verweilte auch Europaabgeordnete Monika Hohlmeier (CSU).