Wie die Polizei mitteilt, sollte am Mittwoch um 02.20 Uhr ein Autofahrer auf der Bundesstraße 289 bei Lichtenfels einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Als der Fahrer dies bemerkte, gab er Vollgas und fuhr mit 180 Stundenkilometern in Richtung Neuses davon.

Kurz vor dem Ortseingang führte der 36-jährige Mann eine Vollbremsung durch und bog nach rechts in die Straße Karlshof ab. Hier kam er nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Erdhügel. Dabei wurde sein Auto im Frontbereich stark beschädigt.



Mann raste einfach weiter

Auf Anhaltesignale der Polizeistreife reagierte der Beschuldigte nicht und raste weiter über einen Feldweg in Richtung Obristfeld. Hier fuhr er mit knapp 120 Stundenkilometern innerhalb der Ortschaft. Anschließend stellte er sein Fahrzeug im Hof eines Anwesens im Obristfelder Weg ab und flüchtete weiter zu Fuß. Der 36-Jährige konnte wenig später in einem Gebüsch aufgefunden und festgenommen werden.

Der Beschuldigte stritt vor Ort ab, der Fahrer zu sein. Zeugen beobachteten jedoch eindeutig, wie dieser alleine aus seinem Fahrzeug stieg und flüchtete. Zudem war der Beschuldigte nicht im Besitz eines Führerscheins und zeigte drogentypische Auffälligkeiten, weswegen eine Blutentnahme im Lichtenfelser Klinikum durchgeführt wurde.

Ihn erwarten nun Anzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, sowie Trunkenheit im Verkehr - infolge anderer berauschender Mittel - sowie Hausfriedensbruch. Bei dem Unfall entstand Sachschaden von insgesamt 2000 Euro.