von unserer Mitarbeiterin Gerda Völk

Rund 30 Gruppen aus Ebensfeld, den Gemeindeteilen und benachbarten Städten und Dörfern zeigten einen Querschnitt lokaler und überregionaler Themen, die mit viel Witz und Fantasie umgesetzt wurden. Entlang der Umzugsstrecke jubelten Massen an Zuschauern den zahlreichen Fußgruppen, geschmückten Wagen, Kindergruppen und Kostümierten zu.
Auf Berufe war das Motto der Ebensfelder Karnevalsgesellschaft (EKG) ausgerichtet. Da tummelten sich flotte Stewardessen, hilfsbereite Krankenschwestern, Schlotfeger sowie weitere dienstbare Geister. Auch EKG-Faschingsprinzessin "Ida I." gab sich die Ehre.
Heuer stand Lokales im Vordergrund. An "knackigen" Themen mangelte es ohnehin nicht, sei es der ICE, die Suche einer Gemeinde nach einem (Super)-Pfarrer oder ein Diesel-Problem, das zum Handeln zwingt. Dabei wurde manch ein Ereignis gehörig auf die Schippe genommen, beispielsweise die Sache mit dem Ebensfelder Kirchweihbaum, der bekanntlich - kaum 24 Stunden aufgerichtet - Opfer eines Sturmes geworden ist. "... und der Giebel war wieder hund'n" war da zu lesen.

"Kommunale Baustellen"


Der Bürgermeister-Wagen widmete sich dem Thema "Kommunale Baustellen", angefangen von der Sanierung der Turnhalle, über den Neubau des Kleukheimer Kindergartens, bis hin zum Waldwegebau in Döringstadt. Alles, was die Gemeinde zu bewältigen hat, war am Bürgermeister-Wagen nachzulesen. Gestern aber ruhte die Arbeit, immerhin hatten der Ebensfelder Rathauschef und seine Stellvertreter alle Hände voll zu tun, um Süßigkeiten und Brezeln unters Volk zu bringen.
Überregionale Themen wurden kaum angesprochen, dafür widmete sich ein Wagen dem Verhältnis der Generationen untereinander. Die Musiker des Blasorchesters Ebensfeld spielten munter gegen die wummernde Disco-Musik aus den Lautsprecherboxen an.