Die Lichtenfelser Wirtschaft ist vielfältig - vom Globalplayer bis zum kleinen Handwerksbetrieb ist alles vertreten. Um die Firmeninhaber und Entscheidungsträger zu vernetzen, hat das Citymanagement die Idee des Unternehmerfrühstücks entwickelt.

Und mit diesem neuen Angebot landete Citymanager Steffen Hofmann einen ersten Volltreffer in seiner Amtszeit. "Die persönlichen Kontakte bei diesen Treffen sind ganz wichtig. Wir können feststellen, dass alle oft mit den gleichen Herausforderungen zu tun haben, gleichgültig, in welcher Branche sie tätig sind", zog Hofmann gegenüber unserer Zeitung Bilanz.


Alle haben einen Mehrwert


Er stellte den Mehrwert sowohl für die Betriebe als auch für die Entwicklung der Stadt heraus. Durch das Treffen wachse ein Firmen-Netzwerk heran, mit dem Ziel der Steigerung der Wertschöpfung in der Region.
Zudem bekomme das Citymanagement wertvolle Impulse, um noch konkreter auf die Bedürfnisse der einzelnen Unternehmen eingehen zu können.

Die Stimmung bei der Premiere am Donnerstagmorgen im Korbstadt-Café war ausgezeichnet. Die rund 50 Teilnehmer diskutierten angeregt bei Kaffee, Tee und belegten Brötchen Themen, die bei öffentlichen Veranstaltungen eher in den Hintergrund treten.


In lockerer Atmospäre


Christian Werner vom Edeka-Center schätzte besonders die lockere Atmosphäre und den Erfahrungsaustausch. Architekt Johannes Morhard stellte einen repräsentativen Mix aus allen Wirtschaftsbereichen fest. "Miteinander reden schafft Identifikation mit der Heimat", sagte er. Jutta Glätzer, Inhaberin eines Schuhgeschäfts am Rathaus, wünschte sich, dass es mit der Innenstadtbelebung aufwärts geht. "Wir brauchen ein Zugpferd für Jung und Alt im Stadtzentrum", war ihre Bitte und: "Wir sind eine Kleinstadt, die darf nicht leerer werden."

Lisa Heinkelmann vom gleichnamigen Modegeschäft in der Inneren Bamberger Straße kritisierte Aussagen mancher Pessimisten, wonach Lichtenfels tot sei. Trotz einiger Leerstände finde der Kunde genug Geschäfte zum Einkaufen, sagte sie.


Tag der Städtebauförderung am 9. Mai


Stadtplaner Matthias Rühl stellte den Tag der Städtebauförderung vor. Am Samstag, 9. Mai, werde die Unterführung in der Coburger Straße offiziell eröffnet. Es gehe an diesem Tag um die städtebauliche Aufwertung und Visionen, die bis in das Jahr 2025 reichen sollten.

Um 10 Uhr beginnen Rühl zufolge die Feierlichkeiten, den Startschuss werde Regierungspräsidenten Wilhelm Wenning geben. Ab 11 Uhr erwarte die Gäste ein Frühschoppen am Marktplatz mit Musik und Kulinarik. Um 12 und 14.30 Uhr beginnen am Marktplatz jeweils Rundgänge, bei denen durch Banner, die an den Häusern angebracht werden, ein mögliches künftiges Erscheinungsbild gezeigt werden soll. Um 13 Uhr lädt Rita von Frantzky von der "Bayerngrund" zu einem Vortrag "Kommunales Förderprogramm" ein.