Derzeit, so der landrat, erfolge der Innenausbau des neuen Baukörpers, "das Riesenprojekt biegt auf die Zielgerade ein". Die Inbetriebnahme sei für Frühjahr/ Sommer 2018 angepeilt. Der Umzug müsse dann von einem auf den anderen Tag bei laufendem Betrieb geschehen. Dabei gelte das Prinzip "Gründlichkeit vor Schnelligkeit".

Dass die ICE-Trasse an den Tunneleinfahrten seitens der Bahn nicht mit Schutzzäunen versehen werde, empört den Landrat. Hier würden Jahrzehnte alte Sicherheitsvorschriften angewandt, die nicht mehr zeitgemäß seien. Im Interesse der Sicherheit der Reisenden müsse dies geändert werden. "Jetzt muss man die Sicherheitsstandards von 2016 anwenden", sagte Christian Meißner, deshalb werde der Kreis "mit Wucht" an die Bahn herantreten und eine Nachrüstung fordern.

Bezüglich der Außensportanlagen am Schulzentrum in Burgkunstadt will der Kreis nicht warten, bis die Stadt Burgkunstadt eine Entscheidung über ein Lehrschwimmbecken trifft. Vor 2021/22 werde dort wohl kein Schulschwimmunterricht stattfinden. "So lange will ich nicht warten", sagte der Landrat. Der Kreis möchte deshalb baldmöglichst mit den Schulen klären, welche Lösung sinnvoll ist. Unabhängig von der Frage, wann ein Lehrschwimmbecken zur Verfügung stehen wird, auf die der Kreis keinen Einfluss habe, werde bald "etwas entstehen, das Bestand hat".

Die Volkshochschule soll enger ans Tourismuskonzept des Kreises angedockt werden. Das Landratsamt arbeite an Pauschalen, um zum Beispiel das Thema Kelten einzubinden. Fremdenführer würden ausgebildet, eine Broschüre werde verfasst, die Webseite im Internet (www.obermain-jura.de) entsprechend aktualisiert.

Vom Tisch sei die E-Bike-Strecke am Kordigast. Stattdessen werde ein großer Abenteuerspielplatz geschaffen, der ebenfalls unter dem Aspekt "Kelten am Obermain" stehe.