Nach der Brüßung gab es für die rund150 Aktiven kein Halten mehr. In zehn Programmpunkten brannte ein wahres Feuerwerk der Bewegungsfreude, moderiert von Oberturnwart Peter Jakoubek, ab. Den Auftakt bildeten die "Turnflöhe". Als Engelchen schwebten sie über die Langbank und versuchten sich an ersten Sprüngen vom Brett. Die Trainer der Turnerinnen hatten sich abgesprochen, die Entwicklung des Bodenturnens zu demonstrieren. Als erste war daher der Nachwuchs, trainiert von Elisabeth Wagner und Lilli Freiburg, mit einer methodischen Reihe zum Erlernen der Rolle rückwärts dabei.


Turnerische Grundfertigkeiten

Im Anschluss zeigten die Jungs an einem Parcours, wie weit sie bereits mit den turnerischen Grundfertigkeiten klar kommen. Es galt, mit Anlauf auf einen Kasten zu springen, ein Hindernis mit einem schwingenden Ring zu überwinden, mit Hilfe durch einen Barren zu "stützeln", über eine Reihe Steppbretter zu springen und sich nur mit Armkraft über eine Bank zu ziehen.
Mit einer Performance aus Tanz und Akrobatik präsentierten sich die Cheerleader "Crazy Hornets". Bekannte Melodien animierten die Besucher. die "Girls" mit rhythmischem Klatschen bei ihrem Vortrag zu unterstützen.


Rollen, Räder und Handstände

Die nächste Stufe bei der Entwicklung des Bodenturnens lieferte die Leistungsriege der Wettkampfsportlerinnen ab. Der Nachwuchs turnte dabei mit Tüchern an den Händen auf und über drei Kastenteile sowie am Boden mit Rollen, Rädern und Handständen. Die Fortgeschrittenen begeisterten mit schwierigen gymnastischen Elementen und Sprungkombinationen sowie Überschlägen und Flick-Flacks.
Der methodische Aufbau des Seitpferdturnens vom achtjährigen Anfänger bis zum erwachsenen Liga-Kunstturner wurde vom Wettkampfteam der männlichen Gerätturner eindrucksvoll dargestellt. Von ersten Spreiz- und Stützübungen der Anfänger, über die doch schon recht anspruchsvollen Übungen der Jugendturner mit Scheren und ersten Flanken konnte jeder Zuschauer die Entwicklung deutlich verfolgen.
Höhepunkt war dann der Auftritt der beiden TS-Regionalligaturner Georg Großmann und Julian Kochhafen die das Ganze vollendeten.
Am ungefähr 2,50 Meter hohen Reck durften sich die Kids mit einem Felgaufzug und das jugendliche Turnteam mit ihren Wettkampfübungen noch einmal vorstellen. Bei dem nächsten Parcours der "Turnzwerge " musste man einen Mattenberg bezwingen, oben einen Purzelbaum schlagen und dann mit einem mutigen Sprung wieder am Boden landen.
Das Purzelvolk hatte am Anfang eine Krabbelpassage, dann ging es auf einer beweglichen Bank nach oben, den Abschluss bildete ein Lauf über eine "Gangway aus Pezzibällen". Den Abschluss des Sportprogrammes bildeten die Jugendturnerinnen mit einer eindrucksvollen Show auf der "Airtrackbahn".


Flick-Flacks und Salti

Flugrollen über sechs Teammitglieder gehörten dabei ebenso zum Programm wie Überschläge, Flick-Flacks und Salti vorwärts und rückwärts.
Der besinnliche Teil der Feier wurde mit einem Gedicht "Die Weihnachtsmaus" eingeleitet. Mit dem Sketch "Lametta Lamento", einstudiert von und mit den Turnerinnen um Elisabeth Wagner, hatten alle viel Freude, da es um die Ungeschicklichkeit des Vaters beim Schmücken des Weihnachtsbaumes ging.
Thomas Goller alias der Nikolaus bedankte sich am Ende bei allen Übungsleitern und Helfern noch einmal und verteilte an sie und alle Kinder kleine Geschenke.