Die vom Rektor der St.-Katharina-Schule, Werner Lindner, Konrektorin Martina Musmann-Jäger und dem Fachlehrer Ulrich Völker unter Mithilfe zahlreicher Lehrkräfte und Helfer organisierte Veranstaltung begann mit der Aufstellung der 18 Riegen, die jeweils zwölf Kinder und Jugendliche aus den teilnehmenden Schulen umfassten. Im stetigen Wechsel durchliefen diese Riegen jeweils neun Stationen, die überwiegend sportlichen Charakter hatten, teilweise aber auch auf Geschicklichkeit und spielerische Elemente abgestimmt waren.
Die körperlich fitten Schüler maßen ihre Kräfte in einem leichtathletischen Vierkampf, bestehend aus einem 40-m-Lauf mit Wendemarke, Geländelauf, Weitsprung und Medizinballstoßen. Aber auch im Hürdenlaufen und Hochsprung Latte übten sie sich mit Begeisterung.
Beim Wassertragen über einen Hindernis-Parcours und beim Werfen mit kleinen Bällen durch einen Ring waren Geschicklichkeit und Zielsicherheit gefordert, während die Beachspiele einfach nur Spaß machten. Im Mittelpunkt standen das gegenseitige Kennenlernen von jungen Menschen mit und ohne Behinderung und die Freude an sportlicher Bewegung.

Umsetzung der UN-Konvention

"Mit dieser Veranstaltung wollen wir im Sinne von gelebter Inklusion einen Beitrag zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention liefern", betonte Rektor Werner Lindner. Die inklusive Bildung sei schon in der frühesten Kindheit gefordert. Jede Grundschule müsse auch Kinder mit Behinderung aufnehmen, wobei die Förderschulen zur Unterstützung bereitstünden.

Medaillen für alle

Bei der Abschlussfeier durfte jeder Teilnehmer eine Medaille als Dank für seinen Einsatz entgegennehmen, wobei die Besten besonders hervorgehoben wurden.
Das gelungene inklusive Spiele- und Sportfest machte allen Jugendlichen viel Spaß und
förderte das Miteinander, so dass es auf alle Fälle eine Wiederholung im nächsten Jahr geben soll.