Liebe ist ein wahres Gefühl, das man genießt, vorausgesetzt man ist nicht ständig am Grübeln. Wie soll ich reagieren? Wie ist das Verhalten zu deuten? Diese quälenden Fragen machen uns das Leben schwer. Würden Gedanken solcher Art unsere Liebe nicht begleiten, könnten wir uns einzig und allein auf das Wesentliche konzentrieren, nämlich auf die Gefühle. Doch vielleicht ist das gar nicht so unmöglich, denn wenn man sich ein paar Punkte vor Augen führt, dann kann es funktionieren.

Der erste Schritt zur Liebe - Ansprechen als Männersache?

Momentaufnahme - Blickkontakt, Blitze, Funken, einfach ausgedrückt, totale Begeisterung. Eine Explosion im ganzen Körper, doch was tun? Hingehen und ansprechen? Oder doch lieber abwarten, bis der andere kommt? Wartet Frau immer noch ab, bis der Mann sie anspricht und wirkt es andersherum zu selbstbewusst oder leicht zu haben? Der Physiker Max Planck (1858-1947) traf mit seiner Aussage ins Schwarze: „Auch eine Enttäuschung, wenn sie nur gründlich und endgültig ist, bedeutet einen Schritt vorwärts." Das Klischee, Männer wollen jagen und Frauen sollten abwarten ist höchstwahrscheinlich bei den Konservativen unserer Spezies immer noch ein Thema, doch will Frau diese Art von Mann überhaupt haben? Ihnen sollte bewusst sein, was Sie wollen und haben Sie sich für einen Mann aus der „Generation Heute" entschieden, ziehen Sie sich die Tatsache vor Augen, dass sich auch das starke Geschlecht über Ihre Aufmerksamkeit freut. Solange Sie Mr. Right raffiniert, leicht und humorvoll ansprechen, können Sie nichts verlieren.

Erster Schritt in Richtung Liebesbeziehung

Steht der erste Schritt hinter Ihnen und das erste Kennenlernen ist Ihnen erfolgreich geglückt, geht es darum, Telefonnummer auszutauschen und das erste Date zu ergattern. Bei der Telefonnummer ist es wie beim Ansprechen, jemanden den Sie nicht kennen, der kann sie nicht wirklich verletzen. Doch vielleicht erleben sie einen schönen Abend mit der Person. Wer nichts wagt, der nichts gewinnt. Fragen Sie nicht ob sie sich mal treffen wollen, sondern wann. Das klingt selbstbewusst und zuversichtlich.

Einsamkeit macht krank

Dass einsame Menschen oft unglücklich sind, ist eine Tatsache und auch ein Grund für die Vermutung, dass ein Leben in Einsamkeit letztlich auf unsere Gehirnprozesse zurückwirken. Besonders stark von körperlichen Beschwerden betroffen, die auf Einsamkeit zurückzuführen sind, sind Männer. Die Universität Chicago hat ein Experiment durchgeführt. Beim Blick auf Menschen, die sich in Gemeinschaft offenkundig wohl fühlten, war bei den einsamen Frauen das für positive Emotionen zuständige Hirnareal deutlich weniger aktiv, als bei den geselligen Frauen.

Studien zum Thema Einsamkeit

Einsamkeit kann aber noch viel schlimmere Folgen haben, wie Neuropsychologe Richard Wilmore bestätigt. Es wurden rund 900 Menschen über einen Zeitraum von sechs Jahren untersucht und dabei festgestellt, dass Gehirne von Menschen, die in sozialer Isolation leben, besonders anfällig für altersbedingte neurologische Krankheiten sind, wie z.B. Alzheimer. Einsame Menschen erkranken doppelt so häufig an dieser Gedächtnisschwäche.

Bei Männern jedoch legt sich Einsamkeit besonders auf das Herz-Kreislauf-System. Es wurde nachgewiesen, dass Witwer oder geschiedene mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit einen Herzinfarkt bekommen, als Männer in Gesellschaft ihrer Frau. Es macht also durchaus Sinn es noch mal mit der Ex zu versuchen bzw. sie zurückzugewinnen. Einsamkeit wirkt aber auch auf das gesamte Immunsystem. Menschen in Gesellschaft werden weniger schnell krank und leiden viel seltener an psychischen Krankheiten wie Depressionen, Burn-Out Syndrom, Borderline, etc.