Ich möchte der Darstelung von Zyculus widersprechen, was die Anfänge von "Bamberg zaubert" anbelangt. Natürlich habe ich keine Liste der Teilnehmer von vor 15 Jahren im Kopf. Ich kann also die Behauptung, dass das Festival zu Beginn anders war und sich jonglage- und kabarettlastig entwickelt hat, nicht belegen und Zyculus tut es auch nicht. Es ist jedoch offensichtlich, wenn man das Progamm durchschaut, dass der Schwerpunkt der Einladungen für 2013 auf der Zauberei liegt. Wer will denn das so und wie waren die Anfänge wirklich? Ich erinnnere mich rein gefühlsmäßig, dass gerade die Artisten auf dem Hochseil, auf dem Hochrad, die Jongleure, Aktionskünstler und vor allem auch die Feuerkünstler von Anfang große Anziehungskraft auf das Publikum ausübten. Das Festival sollte meiner Meinung nach einen guten Schnitt aller Möglichkeiten der Straßenkunst anbieten. Ich glaube fest, dass dies den Wünschen des Publikums entspricht. Das Festival "Bamberg zaubert" gehört dem Publikum und nicht dem künstlerischen Leiter. Zum Glück sind ja die "anderen" auch zahlreich vertreten und man schafft es wegen der Menge der Künstler und dann zu bestimmten Uhrzeiten wegen der Menschenmassen, die sich durch Bamberg schieben, gar nicht, alle zu besuchen. Ich danke also dafür, dass die Künstler, die ich gerne sehe, da waren. Schade, dass man am Samstagabend nicht mehr durchkommt. Den Sonntag lasse ich lieber gleich aus... aber das ist ein anderes Thema.
 

"Bamberg zaubert": Magie unter seiner Regie