Leserbeitrag: 

Ein Leidensweg mit vielen zum teil lebensbedrohenden Irrwegen war meine Krankheit, die mich am 2. Januar 2019, in die REGIOMED Kliniken Coburg führte. Beschwerden im Brustbereich Pulsfrequenz zwischen 110 und 126 führte mich zum Hausarzt. Nach EKG und Ultraschall wurde eine sofortige Einweisung als NOTFALL ausgestellt. Gewählt wurde die Regomad Klinik Lichtenfels. Diagnose Stekardie, Laut wikipedia :“Angina pectoris (mediz. Stenokardie) bedeutet Brustenge. Sie äußert sich in einem plötzlich auftretenden Schmerz in der Herzgegend sowie einem Druckgefühl in der Brust. Ausgelöst wird die Angina pectoris durch einen Sauerstoffmangel des Herzens. Es besteht Lebensgefahr, deshalb sollte man sofort den Notarzt rufen!“ Nun beginnt der Irrweg: Ankunft in der Klinik Lichtenfels (ca 10.00 Uhr) Sofortige Untersuchungen durchgeführt. Erste Negativmeldung: 12.30 Uhr) Im Klinikum Lichtenfels ist das Gerät zu Herzkatheter Prüfung nicht einsatzbereit und auch kein Experte für derartige Krankheiten zur Zeit nicht verfügbar. Nach einigen Telefonaten wurde gesagt in Coburg wäre gegen 16.00 ein Termin frei. Ein Rettungswagen wurde angefordert der mich gegen 15.15 auf der Notaufnahme Station 21 in Coburg ablieferte. Der vorgesehene Termin war gestrichen.
Nächster Termin 3 Januar 11. 00 Uhr, dann 13.00 Uhr und dann 16.00 Uhr.Gegen 15.30 war immer noch keine Bestätigung von der Herzkatheter Abteilung eingetroffen Nun kam etwas unerwartetes, eine diensthabende Schwester der Notfallstation packte mich und mein Bett , samt der mitgebrachten Hygiene Artikel und Ersatzbekleidung, und fuhr mich zur Herzkatheter- Abteilung und stellte mich vor der Eingangtür ab. Nun das Unfassbare, Ihr Handy klingelte und der Termin sollte verlegt werden, Die Schwester gab zur Antwort :Der Patient St. steht bereits vor der Eingangstür. Der Eingriff dauerte rund 1 ½ Stunden. Der behandelte Arzt gab am Ende die kurze Erklärung, für einen Laien, wie mich verständlich war: Die Herzkammer hatte Kalk angesetzt, dadurch konnte die Arterie nicht ausreichend mit Blut und damit Sauerstoff, oder umgekehrt versorgt werden. Die Engstelle wurde entfernt. Nach einer Stunde im Aufwachraum kam ich in die Station 51. Nun das böse Erwachen, Ich bin sogenannter Selbstzahler. In der Anmeldung gab ich dies an, wünschte ein 1 Bett oder 2 Bettzimmer gegen Aufpreis. Der Schock nun in Kürze, das war ein Vierbettzimmer , dies jedoch in sauberen Zustand, drei verschließbare Schränke, eine wahrscheinlich, Toilette aus sehr frühen Zeiten. Keine Sitzgelegenheiten mit einem Tisch. Da an meiner Schlafgegenheit das Servierbrett abgebrochen war, musste ich meine Mahlzeiten auf einem, Schemel, der eher für das höher legen der Füße gedacht war einnehmen.
Vierter Januar. Bei der Visite habe ich meine „ Eigene Entlassung“ angekündigt, falls keine Besserung eintritt. Gegen 10. Uhr Gespräch mit dem Oberarztarzt Dr. Christian Mahnkopf geführt. Auf die Missstände hingewiesen. Versprochen habe bei diesem Gespräch, dass ich das empfohlene Prozedere Neues MRT – EKG-und eine Echokartiografie in der Regiomed Klinik, , einem Facharzt oder einer anderen Klinik durch führen werden lassen. Dies versprach ich jedoch, mit dem Kommentar: keinesfalls in einer REGIOMED Klinik nachzuholen.
Heinz Stammberger
Untersiemau




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