Heinrich Kattenbeck vom Forchheimer Bund Naturschutz übt harsche Kritik an der Verleihung eines Umweltpreises an eine Bürgerinitative. Dabei macht diese BI genau das, was eigentlich ureigenste Aufgabe des BUND wäre: nähmlich die fränkische Kulturlandschaft vor den Auswüchsen der überhasteten Energiewende zu schützen und den Bau von riesigen Windkraftanlagen direkt vorm Walberla kritisch zu hinterfragen.

Herr Kattenbeck wirft der Initiative vor, keine konstruktiven Vorschläge zum Gelingen der Energiewende in der Region zu machen und unterschlägt dabei, dass die betroffene Gemeinde Pinzberg bereits jetzt aus erneuerbaren Energien (Biomasse, Solar) doppelt soviel Strom erzeugt, wie sie selbst verbraucht.

In Folge dessen hat der Pinzberger Gemeinderat einstimmig den Bau der Windindustrieanlagen abgelehnt. Es ist schade zu sehen, dass der BUND Bürgerengagment anscheinend nur dulden mag, wenn dessen eigene Meinung vertreten wird.

Jürgen Schettle aus Effeltrich, der Leserbrief bezieht sich auf den Artikel Kattenbeck kritisiert Preis für Initiative "Gegenwind" vom 4. März 2014.