Der Betrieb eines bestehenden Freibades gehört zur Daseinsvorsorge und trägt zur Attraktivität eines Ortes bei. Angesichts der hohen Zahl von Badeunfällen auch in Bayern ist der Erhalt des Freibades unerläßlich, ein Spaßbad reicht nicht aus. Es bedarf keiner Abstimmung unter der Bevölkerung über die Weiterführung, sondern es wäre ein wünschenswertes Zeichen bürgerschaftlichen Engagements, wenn diejenigen, die am Ort große Hotels bauen oder planen, sich dafür ebenso engagieren würden wie die örtlichen Baubetriebe, die mit ihren Kiesgruben kräftig Kies (Jargon für Geld) machen. Sie alle nutzen die Infrastruktur der Stadt, wofür alle anderen Bürger auch zahlen.
Mit freundlichem Gruß
Dr. Karl Klaus Walther
97332 Volkach