Bibel-Tagung von Jehovas Zeugen in Glauchau mit 1.600 Besuchern

Am vergangenen Wochenende versammelten sich Jehovas Zeugen aus der Ortsgemeinde Neustadt gemeinsam mit über 1.600 Glaubensangehörigen aus Teilen Oberfrankens, Thüringens und Sachsens in Glauchau zu einer Bibel-Tagung unter dem Motto „Gib nicht auf das zu tun, was vortrefflich ist“.

Hauptredner der Veranstaltung war Heinrich Müller, der in den nächsten 3 Jahren die beim Kongress anwesenden Ortsgemeinden der Zeugen Jehovas als reisender Prediger betreuen wird. In seinem Eröffnungsvortrag machte er deutlich, dass die weit verbreitete Meinung „Erlaubt ist, was gefällt“ Gott außer Acht lässt. Er motivierte die Delegierten dazu, die in der Bibel enthaltenen Normen Gottes für das eigene Leben zu übernehmen, weil dies auch in der heutigen Zeit zu einer besseren Lebensqualität führt.

Am Kongressprogramm beteiligt waren auch Gläubige aus der Ortsversammlung. Tatiana Kraus und Angelina Lärm zeigten in einer gestellten Unterhaltung, welche Gefahren bei der Nutzung sozialer Medien bestehen und wie man im Umgang mit diesen Medien Ausgewogenheit bekundet. In diesem Themenbereich kam von einem Redner der Hinweis, das Offline-Leben nicht vom Online-Leben beherrschen zu lassen und dabei vielleicht echte Freundschaften zu vernachlässigen.

Tobias und Sara Martin, ebenfalls aus der Ortsversammlung, demonstrierten in einem Gespräch was man gegen gelegentlich aufkommenden Neid tun kann. In diesem Programmpunkt wurde erörtert, dass man in der Regel auf Personen neidisch ist, die auf der gleichen Stufe stehen. Biblische Beispiele untermauerten dies. Kain war auf seinen Bruder Abel eifersüchtig, weil dieser offenkundig Gottes Wohlwollen hatte. Die Pharisäer im ersten Jahrhundert waren auf Jesus eifersüchtig, weil er mehr Beachtung fand als sie. Der Psalmist Asaph schaute neidisch auf die, die scheinbares Gedeihen hatten, obwohl sie schlecht handelten. Als Hilfestellung wurde der Grundsatz aus dem Galaterbrief Kapitel 6 Vers 4 herausgestellt, sich nicht mit anderen zu vergleichen. Mit Freude den Erfolg des Einzelnen als Gewinn für alle zusehen, wäre ein Schlüssel für Zufriedenheit unter Christen.

Einer der Höhepunkte des Tages war die Taufe von vier neuen Gläubigen, die sehr herzlich als neue Mitglieder der Glaubensgemeinschaft begrüßt wurden. Unter ihnen befand sich auch ein neuer Gläubiger aus der Ortsversammlung Neustadt.

Sven Hoffmann, der einer der leitenden Prediger der Ortsgemeinde ist, resümiert: „Die einzelnen Programmpunkte waren wirklich praxisnah und machten bewusst, dass Christsein sich in allen Lebensbereichen widerspiegelt. Für mich als Bibellehrer bedeutet dies auch, die praktischen Tipps aus der Bibel sowie die Hoffnung, die sie mir für die Zukunft gibt, mit anderen zu teilen. Die Bibel hat die Kraft, das Leben jedes Menschen zum Positiven zu verändern, deswegen schätze ich sie so sehr.“

Weitere Informationen zu den Glaubensansichten und Aktivitäten von Jehovas Zeugen sind auf der offiziellen Homepage www.jw.org zu finden.