Historisches Lagerhaus am Bahnhof Behringersmühle zum „Tag des offenen Denkmals“ am 9. September zugänglich - Anreise stilecht mit der Dampfbahn möglich
„Entdecken, was uns verbindet“ lautet das Motto zum Tag des offenen Denkmals am 9. September 2018. Ein passenderes Motto kann es für eine Museumsbahn gar nicht geben, noch dazu im Jubiläumsjahr der bundesweiten Veranstaltung. Daher beteiligt sich die Sonderseite zum Tag des offenen DenkmalsDampfbahn Fränkische Schweiz e.V. erstmals daran, zumal die 16 km lange Strecke und die meisten daran gelegenen Bahngebäude seit vergangenem Jahr unter Denkmalschutz steht. Die historischen Züge der Museumsbahn im romantischen Wiesenttal fahren ab Ebermannstadt um 10 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr; ab Behringersmühle um 11 Uhr, 15 Uhr und 17 Uhr. Davon werden die die ersten beiden Zugpaare von einer Dampflok und der jeweils letzte Zug von einer historischen Diesellok bespannt.

Besichtigung des Getreidespeichers
Am Bahnhof Behringersmühle kann der 1938 gebaute Getreide-Speicher, der sonst nicht zugänglich ist, kostenlos besichtigt werden. Er steht als Teil des Ensembles des Endbahnhofs der Museumsbahn seit Herbst 2017 unter Denkmalschutz. Eindrucksvoll ist die historische Technik, mit der das Getreide bis in die 1990er Jahre hinein in das Obergeschoss des Lagerhauses transportiert und auf die verschiedenen Kojen verteilt wurde. Mit Herrn Georg Schatz steht der ehemalige Leiter der Baywa in Behringersmühle zur Verfügung, um die Technik und die Arbeitsabläufe authentisch zu erklären. Führungen finden jeweils zur vollen Stunde von 10 Uhr bis 16 Uhr statt. Ferner wird am Bahnhof für einen kleinen Imbiss sowie für Informationen rund um die Museumsbahn gesorgt sein. Geöffnete Hallentore werden auch einen Blick auf zwei in Behringersmühle abgestellte und sonst nicht zugängliche Lokomotiven der Museumsbahn ermöglichen: die 1923 von Hanomag für das Nürnberger Gaswerk gebaute Dampflok 1 und eine 1942 von Schwartzkopff in Berlin gebaute weitere Diesellok der Baureihe V 36.

Sehenswerte Bahnbrücke
Informationen gibt es auch zu der bereits seit 1986 als Denkmal eingestuften Hindenburg-Brücke der Museumsstrecke, die erst 1930 erbaut wurde. Damals wurde sogar der Flusslauf der Wiesent verlegt, die nun zwischen den aufgrund ihrer Bauform auch als "Bierfässern" benannten Pfeilern verläuft. Zu Fuß ist das sehenswerte Bauwerk in gut 10 Minuten vom Endbahnhof zu erreichen.