Sollen nun diese Jungen nach der Wahl wieder in Mutters Schoß zurück und ihren Erfolg der "Familie" opfern? Warum denn? Sie dienen ihrer Partei, die sie losgeschickt hat, doch weit mehr, wenn sie deren Potential mit eigenen Sitzen in den verschiedenen Gremien vermehren! Und sie können sich - was sich jede Partei nur wünschen kann -für künftige politische Aufgaben profilieren.

Und wenn offenbar richtig darauf hingewiesen wird, dass eine Ausschussgemeinschaft keine politische Einheit darstellt, sondern jedes Mitglied seine eigenen politischen Ideen und Grundsätze behalten kann, ist dieser Zusammenschluss mit anderen Einzelkämpfern sicher kein "parteischädigendes Verhalten" in der "alten" Partei. Im Gegenteil!

Meine Meinung, als junges Mitglied der FDP: Lasst der Jugend ihren Lauf! Junge Menschen in die Politik und in den Stadtrat.

Ein Leserbrief von Philip Herr, Mitglied der FDP Coburg, zum Artikel "Rüffel für die Jungen Coburger".