Kronach (bu) Eine Gruppe junger erwachsener verabreden sich über soziale Netzwerke im Internet zum gemeinsamen Suizid – und werden rechtzeitig gefunden und gerettet Dies war das fiktive Szenario des heutigen Einsatztestes von insgesamt fünf Rettungshundeteams der Arbeitsgemeinschaft Mantrailing. Die fünf vermissten Personen befanden sich allesamt im extrem weitläufigen Waldgebiet zwischen Kronach, Neues, Weißenbrunn und Fischbach. Da die Abgangspunkte der vermissten Personen sich deutlich unterschieden, entschied sich die Einsatzleiterin Alexandra Schulte mehrere Suchhundeteams gleichzeitig an verschiedenen Orten anzusetzen, um keine Zeit bei der Suche zu verlieren. Etwa 40 Minuten nach dem Ansetzen des ersten Hundes konnte der erste Lebendfund gemeldet werden. Dieser Einsatztest der Arbeitgemeinschaft Mantrailing war auch deswegen äußerst schwierig, da die Funkverbindung im dichten Waldgebiet nur schwer aufrecht zu erhalten war. Zudem war es sehr heiß und schwül, so dass ich die Hunde relativ schnell erschöpften. Umso erstaunlicher war der schnelle Sucherfolg.