Vor einigen Wochen habe ich Willi Müller, Jahrgang 1939, (Bruder von Else Ring) gebeten, einige Kindheitserinnerungen zu Papier zu bringen. Diese Erinnerungen sind für die ältere Generation, aber auch für Jüngere sehr interessant. Sie erinnern an die schwere Zeit nach dem 2. Weltkrieg die er hautnah erlebt hat. Willi Müller hat es als „Volksschüler“ bis zum Bayer. Kommunalen Prüfungsverband in München geschafft. Darauf ist er mit Recht stolz. Er wohnt mit seiner Familie seit 10 Jahren in Murnau und ist Wallenfels nach wie vor sehr verbunden. Nachfolgend einige Erinnerungen die heimatgeschichtlich wertvoll sind.

Franz Behrschmidt, Ortsheimatpfleger

Schwester Julia zum 99. Geburtstag

(von Willi Müller, Murnau a. Staffelsee)


Ein außergewöhnlicher Geburtstag einer außergewöhnlichen Persönlichkeit


Schwester Julia feiert am 23. Oktober 2016 ihren 99. Geburtstag – und ich erlaube mir aus der Ferne mitzufeiern!

Theodor Storm kommt mir dabei mit seinem romantischen Gedicht „Oktoberlied“ sehr gelegen:

„Der Nebel steigt, es fällt das Laub,
schenk’ ein den Wein, den holden;
wir wollen uns den grauen Tag
vergolden, ja vergolden!

Und geht es draußen noch so toll,
unchristlich oder christlich,
ist doch die Welt, die schöne Welt,
so gänzlich unverwüstlich!

Und wimmert auch einmal das Herz –
stoß an, und lass es klingen!
Wir wissen’s doch, ein rechtes Herz
ist gar nicht umzubringen . . .“

Die gute Stimmung, die im Zusammenhang mit dem hohen Geburtstags-Jubiläum schon durch diese Verse aufkommt, steigert sich noch mit dem Blick auf das meisterliche Stillleben aus dem 19. Jahrhundert des Malers Johann Wilhelm Preyer (in dem vor mir liegenden Kunstkatalog), das – mit Sektschale und reifen Früchten – einen herbstlich goldenen Glanz ausstrahlt.

Worin liegt der Grund einer solchen Geburtstagsbetrachtung und Geburtstagswidmung?

Es ist die dankbare Erinnerung an meine Lehrerin bis zum 4. Schuljahr in den Hungerjahren nach dem Ende des zweiten Weltkrieges im Jahr 1945. Betroffen insbesondere Familien, die als Flüchtlinge oder Heimatvertriebene ohne Hab und Gut bei uns angekommen waren, und Familien, die Kriegsgefallene oder Schwerverletzte zu beklagen hatten oder auf Vermisste oder in Gefangenschaft geratene Soldaten warteten. (In unserem Fall immerhin 3 ½ Jahre, die der Vater in Sibirien „überleben“ musste, bevor er todkrank daheim fast ein Jahr lang im Kranken-haus ums Überleben kämpfte).

Aus dieser schweren Nachkriegszeit blieben nicht nur schlechte Erlebnisse nachhaltig haften, sondern auch Erfahrungen, die für mich erhellend, voll erlebter Wärme und Nächstenliebe waren. Es kommt deshalb auch nicht von ungefähr, dass ich bis heute von einer besonderen Verehrung meiner (nicht nur meiner!) Ehrwürdigen Schwester Julia sprechen kann.

Bevor ich von einigen Begebenheiten erzähle (die aus heutiger Sicht lapidar erscheinen mögen, nicht jedoch bei Berücksichtigung der unauslöschlichen Erinnerungen aus den damaligen Kindheits- und ersten Schuljahren), zur damaligen „Faktenlage“:

? Im Herbst 1945 wurde ich (Jahrgang 1939, Jahr des Kriegsausbruchs) in Wallenfels im Landkreis Kronach eingeschult. Unsere Klasse zählte über 50 Schülerinnen und Schüler! Klassenlehrerin war Schwester Julia vom Orden der „Armen Schulschwes-tern von Unserer Lieben Frau“, damals erst 28 Jahre alt.

? Die Musikalität von Sr. Julia wurde offenbar durch ihr Orgelspiel in der Pfarrkirche
St. Thomas und ihre Gesangs- und Chorleitungsbegabung - ihre Sopranstimme außerge-wöhnlich!

? Sr. Julia war aus meiner damaligen kindlichen wie auch aus meiner heutigen rückschauen-den Sicht eine strenge, auf Disziplin bedachte Lehrerin; sie kümmerte sich aber außerhalb des Schuldienstes auch fürsorglich um ihre Schulkinder, soweit „Not am Mann“ und es ihr möglich war. Dies konnte nicht nur ich erfahren, sondern beizeiten auch mein Schulfreund Manfred Henschel, Kind einer aus Breslau stammenden Flüchtlingsfamilie.

? 1948, im Jahr der Währungsreform, bereitete Sr. Julia unsere Schulklasse auf die Erste Heilige Kommunion in unserer Pfarrkirche vor. (Bei unserem 25-jährigen Kommunion-Jubiläum war Sr. Julia Ehrengast, mit gemütlichem Abend im „Gasthof Sommerkeller“).

? Meiner Mutter den Weg ihres Sohnes zu einer weiterführenden Schule plausibel zu machen, scheiterte trotz intensiver Bemühung an unserer wirtschaftlichen Situation (damals kostete der Besuch der Oberrealschule in Kronach noch Schulgeld, und der Vater wusste – nach Rückkehr aus der Gefangenschaft – nicht, ob er überhaupt noch mal in der Lage sein wird, Geld zum Lebensunterhalt zu verdienen wie vor dem Krieg).

? Nach ihrer Zeit in Wallenfels war Sr. Julia an mehreren Orten innerhalb Bayerns im Schul-dienst eingesetzt. Ihren Ruhestand verbrachte sie im niederbayerischen Kloster Poxau in der Nähe von Dingolfing. Dort machte sie sich noch viele Jahre innerhalb des Klosters auf meh-reren Gebieten sehr nützlich, bis sie schließlich im Kloster in Würzburg-Heidingsfeld ein heimatnäheres Domizil fand.


Zurück in die längst Geschichte gewordene Zeit der Not und Entbehrung nach dem zweiten Weltkrieg! Dazu einige Begebenheiten, die von einer warmherzigen, liebevollen Zuwendung außerhalb des eigentlichen Schulbetriebs zeugen und nur Beispiele für viele sind:

1) In der Vorweihnachtszeit des Jahres 1945 nimmt Sr. Julia nach Schulschluss mich als
Erstklässler an die Seite. Sie sagt mit etwas vorgehaltener Hand: „Willi, du kommst am … ins St.Josephshaus (in dessen Obergeschoß die Schulschwestern untergebracht waren) zur Weihnachtsfeier für Flüchtlingskinder; da gibts für jedes Kind ein Päckchen!“ „Aber ich bin doch gar kein Flüchtlingskind“, ist meine etwas besorgte, jedoch wahre Antwort. „Das macht nichts – du sagst ein kleines Weihnachtsgedicht auf und dann bekommst auch du ein Weih-nachtspäckchen.“ Na gut – aufgeregt bin ich aber dann schon an dem fraglichen Nachmittag in dem Aufenthaltsraum unter den vielen Erwachsenen und Kindern. Aber weil ich nicht ins Stottern komme, und dann am Ende auch noch geklatscht wird, bin ich mir sicher, dass ich das Päckchen schon verdient hab. Und Sr. Julia strahlt nicht weniger als ich!

Das bleibt für mich unvergesslich, wie auch das Gedichtchen, das ich dank Sr. Julia vortra-gen durfte:

„Ein Tännlein aus dem Walde, und sei es noch so klein
mit seinen grünen Zweigen, soll uns’re Freude sein!
Es stand im Schnee und Eise . . .

(mit dem Schluss-Absatz:)

Und kehrt die Weihnacht wieder, dann gibt es lichten Schein,
der leuchtet Alt und Jungen ins Herz hinein!“

Daheim bei uns gibt es nach wie vor weder einen „lichten Schein“ noch eine Bescherung am Hl. Abend, die diesen Namen verdient. Vater kommt als Spätheimkehrer erst Ende 1948 aus der Kriegsgefangenschaft zurück (nachdem Mutter und Schwester mit mir jedes Jahr nach Neuengrün gewallfahrt waren zum Heimkehrertreffen am großen Holzkreuz). Er ist sehr ab-gemagert und aschfahl, mit einer abgetragenen russischen Pelzmütze und herabhängenden Ohrklappen wie ein Gespenst aussehend, als er das Zimmer betritt, in dem ich gerade nichtsahnend vor mich hin singe – eines von den schönen Volksliedern, die ich beim „Filet-Sticken“ der Mutter an der „Stopf-Geign“ zusammen mit lieben Nachbarinnen, ganz automa-tisch gelernt habe, ohne jede Mühe.

2) Schulfreund Manfreds Mutter kommt im Februar 1945 mit ihren 3 Kindern nach vierwöchiger
Flucht in der Kellerstraße 7 in Wallenfels an. Der schwerbeschädigte Ehemann und Vater wird – wenige Tage vor Weihnachten – in Bamberg entlassen, ohne zunächst vom Verbleib der Familie zu wissen. Als er schließlich in Wallenfels auf die Familie trifft, ruft die Mutter: „Den hat mir der liebe Gott geschickt!“ Weihnachten, das Fest der Liebe und Hoffnung, hat sich für sie erfüllt, nicht aber ist damit auch schon die Not gewichen, in der sich die Familie befindet mit einem beinamputierten Vater, der nicht mehr in seinem erlernten Beruf wird ar-beiten können.

Eines Tages fragt Sr. Julia Manfred, ob sein Vater, der inzwischen bei einer Wallenfelser Firma Arbeit als Korbmacher gefunden hat, ihr für den Unterricht ein kleines Behältnis aus Weiden herstellen könnte. Als Manfred den erwünschten Gegenstand im St. Josephshaus überbringt und Sr. Julia ihn in seinem vom Hunger gezeichneten Zustand erblickt, sagt sie wörtlich: „Manfred, ich sehe, du hast wieder mal großen Hunger. Warte, ich hol’ dir ein Stück Brot.“ Als sie zurückkommt, feuchtet sie das Brot etwas an und taucht es in Zucker. Als Manfred dies seiner Mutter erzählt, weint sie vor Freude!

3) Erste „öffentliche Wohltat“ nach dem Krieg! Es handelt sich um etwas nie zuvor Dagewe-
senes, mit Namen „Schulspeisung“. Bei der ersten Schulspeisung, die ich erlebe, gibt es Milch (später auch Grützensuppe und andere Suppen, Milchreis und einmal sogar ein Stück amerikanische Schokolade mit dem für mich seltsamen Namen „Hersheys“, für einen Mit-schüler so ungewohnt, dass er an dem heißen Sommertag die zerlaufende „braune Masse“ sich an die beiden Arme schmiert, offenbar ohne zu wissen, dass sie essbar ist! (Schwester Julia ist über diese „Schandtat“ natürlich entsetzt und meint, man hätte die „Hersheys“ doch einem anderen bedürftigen Kind geben können. Aber dafür ist es zu spät!)

Doch zurück zur ersten bewusst erlebten Schulspeisung: Sr. Julia verkündet am Vortag, jedes Schulkind muss eine Tasse (also fränkisch ein Hejfela oder bayrisch ein Haferl) mit-bringen und einen bestimmten Geldbetrag (für die Woche, oder Monat?). Ich sage dies da-heim meiner Mutter, die darauf antwortet: „Mir homm ka Geld!“ (Deprimierend - aber zu die-sem Zeitpunkt war es wirklich so.)

Am nächsten Tag in der Pause: Eine riesige „Schlange“ von mehr oder weniger hungrigen Schulkindern, wartend in „Reih und Glied“ auf den vollen Schöpflöffel von Herrn Luftmann, einem von Flüchtlingselend und Flüchtlingsnot gezeichneten Helfer bei der „Schulspeisung“. Weil ich kein Geld dabei habe, habe ich auch kein Hejfela dabei. Und zieh’ mich deshalb unauffälllig in das hinterste Eck des ziemlich großen Schulhofs zurück (ganz nah an einen der Apfelbäume, die auf die Lehrer verteilt sind – es ist der des Herrn Rektor Rössert). Mein Schulfreund Manfred kommt auf mich zu: „Habt ihr auch kein Geld?“ ruft er (offenbar etwas weniger beschämt als ich mich fühle). „Ja“ sag ich - mehr fällt mir in diesem Moment dazu nicht ein. Der Schulhof füllt sich nach und nach immer mehr. Sr. Julia sieht sich nach ihren Schutzbefohlenen um, sieht keine Hejfela bei uns beiden, und verlangt, nachdem sie den Grund erfährt, am nächsten Tag eine Tasse mitzubringen, was wir – gern und glücklich zu-gleich – befolgen. Nach Geld werden wir nicht mehr befragt. – hat Sr. Julia für uns erledigt! Auf welchem Weg auch immer. Na ja, denke ich, es gibt ja auch einige wohlhabendere Menschen im Ort als wir, denen ein gutes Werk jederzeit zuzutrauen ist.

(Meine gravierende Unterernährung ändert sich durch die Schulspeisung nur recht zögerlich. Bei den Knaben unseres Jahrgangs 1939 gehöre ich nach einem schulärztlichen Wiege-Ergebnis zu den zwei am stärksten Unterernährten. Als ich mit 14 die Volksschule verlasse, erscheint es nach dem Gemeinschaftsfoto mit dem von mir hoch geschätzten Klasslehrer Antoni immer noch so, dass ich - jedenfalls körperlich - zu den schwächsten Schülern mei-nes Jahrgangs zähle.)

4) Als Schulbuben dürfen Christl (Christoph Stumpf) und ich als die zwei einzigen schon mal
mitproben und mitsingen in einem von Sr. Julia zusammengestellten Chor von Mädchen, die um einige Jahre älter sind als wir. Probenraum ist das Wohnzimmer (mit einem Klavier) in einem Nachbarhaus von uns in der Ailastraße. Hans Querfurth hat das Instrument „organi-siert“, seine Mutter (die gute „Pfaffen-Boabl“), hat es Sr. Julia für die wöchentliche Probe mit ihrem Mädchenchor zur Verfügung gestellt (sehr nobel). Sogar in der Kirche dürfen Christl und ich mehrmals im Mädchenchor mitsingen. Warum nur wir zwei? Christl: „Die anderen Buben unserer Klasse konnten ja nicht (schön) singen!“ (Ein hartes Urteil – aber die hatten halt andere Talente).

Da war für uns die Liebe zum Gesang entdeckt und frühzeitig gefördert – dank Sr. Julia!
Was war das dann später für mich eine Freude, als unser Sohn Stefan im Tölzer Knabenchor sang und wir Sr. Julia im Kloster Poxau abholen konnten zu einem Konzert mit alpenländischen und geistlichen Liedern im wunderbaren alten, historischen Rathaus-Saal in Landshut! Für Sr.Julia reine Freude und Genuss, für uns (zurück nach Poxau und anschließend Heimfahrt nach Iffeldorf) ein großes Erlebnis trotz langer Fahrt! Als ich später (im „hohen Alter“ von 55 Jahren) mich noch hab’ „breitschlagen“ lassen, gleich bei zwei Kirchenchören mitzusingen, konnte ich Sr. Julia nach Mozart- und sonstigen Messen an den hohen Festtagen Sr. mit Freude darüber berichten, und immer wieder erleben, wie sich Sr. Julia mitfreuen kann. Ja -

„Gesang verschönt das Leben, Gesang erfreut das Herz;
ihn hat uns Gott gegeben zu lindern Sorg und Schmerz . . .“ (ein Lied aus früherer Zeit).

Noch vor drei Jahren, im respektablen Alter von 96 Jahren, sagt Sr. Julia bei meinem Anruf an einem Vorfrühlingstag, spürbar gut aufgelegt zu mir: „Willi – kennst du das Liedchen (und sogleich singend):

„Wenn der Frühling kommt, von den Bergen schaut,
wenn der Schnee im Tal und von den Hügeln taut . . .“

Sofort falle ich ein: „Jaa! – Und ich singe die zweite Stimme – bitte nochmal anfangen Sr. Julia!“ „Aber woher kennst du dieses Lied denn?“ - ist ihre mit Verwunderung ausgesprochene Antwort. „Hab’ ich doch von Ihnen gelernt“ (in grauer Vorzeit, wollte ich noch sagen, hielt mich aber zurück) – und singe mit ihr, zweistimmig!

Es war soo schön, bei der vom Alter scheinbar unberührt gebliebenen Stimme mitzusingen, sie in ihrer Frühlingsvorahnung begleiten zu dürfen!

Leider lässt der „Zahn der Zeit“ so eine musikalische Begebenheit nicht mehr zu. Die Erinnerung aber bleibt an eine gütige, mit Talenten, Gaben, Fähigkeiten ausgestattete Ordensfrau und Lehrerin mit großer Ausstrahlung, Begeisterungsfähigkeit und sprühendem Charme, immer erfreut, wenn sie den Eindruck gewinnen konnte, dass aus ehemaligen kleineren oder größeren Schulkindern „was geworden“ ist.


Wen wundert, dass wir beiden, Manfred und ich, über die Jahre hinweg unsere Verbindung mit unserer verehrten Schwester Julia nicht haben abreißen lassen. Nicht allein die geschilderten wenigen Beispiele von selbst erfahrener Nächstenliebe sind es, die in uns immer eine dankbare Grundstimmung bewahrten bei Besuchen, Telefongesprächen und jahrelangen brieflichen Kontakten. Es ist zudem eine späte Dankbarkeit für den Glücksfall, dass wir in ihr – und später auch in dem von uns hoch geschätzten Klasslehrer R. Antoni – Persönlichkeiten erleben konnten, die mit ihren außergewöhnlichen pädagogischen Fähigkeiten maßgeblich beim Fundament für unsere spätere Entwicklung und Persönlichkeitsprägung beigetragen haben.


Die besten Glück- und Segenswünsche für das neue Lebensjahr und nochmal danke für alles! So es Gott gefällt, können wir uns in einem Jahr über einen begnadeten einhundertsten Geburtstag unserer verehrten, lieben Schwester Julia freuen.





? Foto 1
? v. .l. 1. Schwester Isidora Kaiser, 2. Sr. Julia Emmert, 6. Sr. Waltraud Ketterl,
7. Franziskanerpater Oswin Stöcker
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? Foto 2
? 25-jähriges Kommunionjubiläum im Jahre 1973. V. l. Schwester Julia Emmert,
Schwester Mathilde Förtsch (wohnte früher in der Stumpfmühle), gegenüber
Pfarrer Dieter Scholz.
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? Foto 3
? Zum 89. Geburtstag im Jahre 2006. Schwester Julia Emmert und Willi Müller.