Am 8. März führte die Hausener KAB ihre Mitgliederversammlung durch.
Am Vormittag fand dazu eine Wort-Gottes-Feier zum KAB-Jahresthema "Sinnvoll leben" in der Kirche Sankt Wolfgang statt. Der Gemeindereferent Christian Deuber und Wort-Gottes-Leiterin Sonja Zenk gestalteten die Wort-Gottes-Feier. Sie brachten das Thema den Besuchern anhand des Gleichnisses über die "klugen und törichten Jungfrauen" mit einem Predigtgespräch nahe.
Bei der Mitgliederversammlung am Nachmittag konnte die Teamleiterin neben den Mitgliedern auch den Bürgermeister Gerd Zimmer und mehrere Gemeinderäte als Gäste begrüßen. In seinem Grußwort stellte der Bürgermeister die Notwendigkeit der Arbeit der KAB dar.
Es wurde von der erfolgreichen Arbeit der KAB im Jahr 2014 berichtet. Sie führte eine Vielzahl von kirchlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen durch. Ein Schwerpunkt der KAB-Tätigkeit lag dabei bei der Seniorenarbeit. So wurden regelmäßig Nachmittage für Senioren angeboten. Zusätzlich bot die KAB auch einen LIMA-Kurs (=Lebensqualität im Alter) an. Zu Weihnachten besuchten Helferinnen der KAB im Auftrag der Pfarrgemeinde ältere Mitbürger und überbrachten eine kleine Weihnachtsfreude.
Auch beim Ferienprogramm der Gemeide hat sich die KAB beteiligt. Sie organisierte eine Fahrt zur Freizeitanlage in Vestenbergsgreuth.
Mitglieder mit einem runden Geburtstag wurden von einem Team besucht und mit einem kleinen Geschenk bedacht.
Der Kassier berichtete von einem ausgeglichen Haushalt und wurde einstimmig von der Versammlung entlastet.

Im Rahmen der Jahresversammlung informierte die KAB seine Mitglieder, Freunde und Gäste über das Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP.
Der Referent Ralph Korschinsky, Geschäftsführer der KAB-Bamberg, berichtete den Zuhörern von den wenigen Informationen, die bisher über die Verhandlungen der Europäischen Union und den USA bekannt geworden sind. Nach diesen Informationen besteht die Gefahr, dass gesetzliche und gesellschaftliche Regelungen wie Verbraucher- und Umweltschutz, aber auch Arbeits- und Sozialrecht usw. der beiden Wirtschaftsräume EU und USA auf den niedrigsten Niveau einander angeglichen werden. Ein bekanntes, aber sicher nicht das wichtigste Schlagwort ist dabei das Chlorhuhn.
Die Zuhörer wurden auf die besondere Gefahr hingewiesen, dass undemokratische Regelungen wie die Schiedsgerichte eingeführt werden. Bei diesen ist ein Eingreifen der demokratischen Parlamente oder einer ordentlichen Gerichtsbarkeit der teilnehmenden Staaten nicht mehr vorgesehen.
Aus diesen Gründen spricht sich die KAB-Deutschland gegen das Freihandelsabkommen TTIP und CETA (einem ähnlichen Abkommen mit Kanada) aus.