Die schweizerische Bürgerrechtsorganisation Pink Cross wird am Montag, 10. August 2015, bei der Staatsanwaltschaft Graubünden Strafanzeige gegen den Bischof von Chur, Vitus Huonder, stellen. Dies teilt Pink Cross auf seiner Website mit. Bischof Huonder hatte am 31. Juli 2015 in Fulda auf dem katholischen Kongress „Freude am Glauben“ Bibelstellen aus dem Alten Testament vorgetragen, die die Todesstrafe für Schwule fordern. Pink Cross sieht in den Äußerungen „implizit“ einen „Freipass für jegliche Art homophober Gewalt“.

Mittlerweile hat sich der Vorsitzende der schweizerischen Bischofskonferenz, der St. Galler Bischof Markus Büchel, zu Wort gemeldet. Dem Internetmagazin queer.de zufolge sagte der St. Galler Bischof, „die Kirche muss sich der historischen Lasten im Umgang mit Homosexualität bewusst stellen und eine neue menschen- und sachgerechte Sprache finden“.

queer.de: ,Huonder kündigt neue Erklärung an‘

Großes Medienecho in der Schweiz zu Bischof Huonders Äußerungen

Pink Cross stellt Strafanzeige gegen Bischof von Chur