Unter der Überschrift "Heller Sonnenschein sorgt für Unfälle mit Verletzten" findet sich am 14. Januar ein Bericht über zwei Verkehrsunfälle in der Region Rhön-Grabfeld:

"... Weil schon früh die Sonne schien, war er geblendet und übersah einen bevorrechtigten Kleinbus, dem er in die rechte Breitseite fuhr. ..."

"... Weil auch sie von der Sonne geblendet war, erkannte sie einen dort abgestellten Anhänger zu spät und fuhr auf diesen auf. ..."

Nachts verursacht schließlich die Dunkelheit, im Winter kältebedingte Glätte die Unfälle. Nur die Fahrzeuglenker haben offenbar mit all dem nichts zu tun.

"Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird. Die Geschwindigkeit ist insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen. ... Es darf nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke gehalten werden kann. Auf Fahrbahnen, die so schmal sind, dass dort entgegenkommende Fahrzeuge gefährdet werden könnten, muss jedoch so langsam gefahren werden, dass mindestens innerhalb der Hälfte der übersehbaren Strecke gehalten werden kann" (Straßenverkehrs-Ordnung, §3 Geschwindigkeit, Abs. 1).