Im Inneren der Rodachtalhalle war es trocken, warm und sehr sehr lustig. Auf der Bühne spielte sich „eine lustige Schulstunde“ mit der unerschütterlichen Lehrerin Frau Feierkopf, „vorne F, hinten Eierkopf“, (Nadine Reißig) ab. Nichts brachte sie aus der Ruhe. Nicht die frechen Antworten der Schüler, auch nicht das Wissen, das ihnen offenbar fehlte und nicht das Lachen hinter ihrem Rücken. Ein toller Spaß für die Schüler und alle Gäste. Eingeleitet worden war der Nachmittag von Orff-Instrumenten, Flöten und Gesang. „Jimba, jimba“ sangen und spielten die Schulmusikgruppe der Klassen zwei bis vier alle Anwesenden. Schulleiterin Annegret Hümmrich und die beiden Schülersprecher Luisa Uhlig und Lucas Herbst konnten viele Eltern, Großeltern und Freunde willkommen heißen, dazu einige Prominente wie Bürgermeister Norbert Gräbner. „Wir freuen uns sehr, dass ihr gekommen seid. Habt Spaß an unseren Spielen und viel Hunger und Durst“, riefen Luisa und Lucas den Gästen zu. Und Spaß hatten sie alle. Die Klasse 3b führte Auszüge aus ihrem Musical „Tuishi pamo ja – eine Freundschaft in der Savanne“ vor. Die kleine Giraffe „Raffi“ und das Zebrajunge „Zea“ werden von ihren Herden getrennt und lernen, dass es Freundschaften zwischen verschiedenartigen Tieren geben kann und auch ihre Eltern später Freundschaft schließen. "Punkte, Streifen, das ist uns doch egal, wir sind Freunde ein- und für allemal", sangen alle im Abschlusslied und diese Botschaft gilt nicht nur im Tierreich. Am Mittwoch, den 6. Juli um 18.00 Uhr wird dann das komplette Kindermusical in der Rodachtalhalle aufgeführt.

Spiele drinnen und draußen
Leider mussten die Spiele-Parcours nach innen in die Schulzimmer verlegt werden, da es das Wetter nicht gut mit den Besuchern des Schulfestes meinte. Aber das tat der Freude der Kinder keinen Abdruck. Das Glücksrad am Eingang der Schule erfreute sich großer Beliebtheit und die Lose für die Tombola verkauften sich ebenfalls sehr gut. Es gab ja schließlich keine Nieten und tolle Preise zu gewinnen. Kinderschminken und Anti-Stress-Bälle basteln, Dosenwerfen und Speed Cups probieren, all diese Stationen waren bald umlagert. Mutige trauten sich beim Armbrustschießen anzutreten oder mit Muskelkraft und Zielvermögen die Kübelspritze und das Strahlrohr zu bedienen um vom Feuerwehrmann zum Brandmeister befördert zu werden. Das Entenangeln war eine etwas nasse Angelegenheit, von unten und oben und beim „markante Stellen durch Bilder finden“ war nicht nur das Blatt Papier sondern auch das ganze Kind bald etwas feucht geworden. Trocken wurde man aber wieder beim gemütlichen Kaffeetrinken, der Ausstellung „Umgang mit Plastik“ oder bei der WTG-Ausstellung der Werkstücke. Obstsalat, Bratwürste und vieles mehr füllten den Magen und beruhigten die Gemüter. Der gemeinsame Abschluss des Schulfestes war eine kleine Andacht, die Pfarrer Andreas Krauter und Kaplan Dominik Urban unter Mitwirkung der Schüler und Lehrer hielten.

Der Elternbeirat hatte einen Traum
Die Elternbeiratsvorsitzende Susann Bergmann und ihr Team hatten den Traum, dass bis 2017 ein großer Teil des vierten Whiteboards vom Elternbeirat finanziert werden könnte und damit auch die vierte digitale Tafel angeschafft werden. Dieser Traum hat sich bereits jetzt erfüllt. Mit vielen Aktionen und Ideen während des Schuljahres, sowie engagiertes Sammeln von Geld- und Sachspenden für die Tombola gelang es dem 12köpfigen Team, bereits zum Abschluss des Schulfestes den stolzen Betrag von 6.000 Euro zu erwirtschaften. Den fehlenden Betrag finanzieren Reinhard und Maria Ultsch, hierfür schon jetzt ein herzliches Vergelt`s Gott. „Das Whiteboard kann bestellt werden“, freute sich Schulleiterin Annegret Hümmrich.

Ballonwettbewerb
Bei der Einweihung der neuen Schulsportanlage ließen die Schüler Luftballons mit Namenskarten steigen. Von den 115 grünen Ballons kamen 12 Karten zurück. Beim Schulfest wurden die Schüler, deren Ballons am weitesten geflogen waren, mit kleinen Geschenken geehrt.
1. Platz Justin Lauterbach, der Ballon flog bis nach Treuchtlingen
2. Platz Leon Grebner, die Karte kam aus Höttingen am Brombachsee
3. Platz Anna Schwarz, ihr Ballon kam bis Möhrendorf bei Erlangen