Es war in der Tat eine tolle Inszenierung, hinter der viel Detailarbeit steckt und die nur in wenigen Punkten von einer professionellen Regie abweicht. Regisseurin Ingeborg Peter hat alle Charaktere und jede Figur mit Liebe herausgearbeitet.
Wer hat die meisten Leichen im Keller? Diese Frage, bei der sich sowohl die beiden Tanten, als auch Jonathan mit Dr. Einstein beinahe in die Haare kriegen, wird erst ganz am Schluss beantwortet: Wieder haben die Frauen über die Männer gesiegt!

Spaß und Witz im Vordergrund


Trotz des makabren Touchs, der das Besondere an diesem Stück ausmacht, war es vor allem Spaß und Witz, den die Regie in den Vordergrund stellte. Auch die Idee, den Beginn anstelle des sonst obligatorischen Gongs mit einem Trompetenstoß von "Präsident" Teddy anzukündigen, war ein guter Einfall. Die Verlegung des unverwüstlichen Klassikers des schwarzen Humors vom Wohnzimmer nach draußen ist mit nur einem einzigen Bühnenbild gelungen. Langeweile kam in den über zwei Stunden nicht auf. Die Aufführung besticht durch pointierte Dialoge und dem Zusammenprall kleinbürgerlicher Behaglichkeit mit nacktem Entsetzen und blankem Terror.

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