Wie können die rund 1000 Kubikmeter Gestein, die zur Schließung des Schachts notwendig sind, an die Bruchstelle befördert werden, ohne dass Mensch oder Maschine gefährdet werden?
Bürgermeister Herbert Opel (CSU) sieht die Problematik derzeit noch gelassen. Und das umso mehr, als der FC-Hartplatz nach dem Einsturz des St.-Veit-Schachtes großräumig für die nächsten 30 Jahre abgesperrt wurde und damit für die Öffentlich keine Gefährdung besteht.
Aber auch was die Verfüllung der Bruchstelle angeht, ist Herbert Opel zuversichtlich. "Es ist ja nicht zu vermuten, dass sich unter dem Platz noch so ein Riesenloch befindet", sagt das Stadtoberhaupt und betont, dass sich die Zufahrt unter anderem mit großen Eisenplatten absichern lasse. Auf welche Weise der St.-Veit-Schacht geschlossen wird, darüber werden laut Opel die Experten des Bergamtes Nordbayern und der Firma Schicker entscheiden.

Mehrere Lösungen denkbar


"Es gibt mehrere Wege nach Rom", kommentiert Christopher Dammer die aktuelle Situation in Kupferberg. Der Leiter des Bergamts Nordbayern bei der Regierung von Oberfranken lässt keinen Zweifel daran, dass der Sicherheitsaspekt bis hin zur Verfüllung des eingestürzten Schachtes höchste Priorität hat. Vor diesem Hintergrund ist es nach seiner Einschätzung nicht zu erwarten, dass man einfach mit schwerem Gerät an die Öffnung heranfahren kann. "Man muss einfach vermeiden, dass diese Kante unter Last kommt", erläutert der Experte.
Als "die eleganteste Lösung" sieht Christopher Dammer die Verfüllung des Schachtes über ein Förderband, wie sie andernorts schon praktiziert worden sei.

Mehr zu dem Thema findet sich in er Bayerischen Rundschau vom Freitag.