Für den TSV Neudrossenfeld, Tabellensiebter der Fußball-Landesliga Nordost, ist am Samstag (Anstoß bereits um 14 Uhr) gegen den Vorletzten FC Vorwärts Röslau ein Heimsieg Pflicht. "In den nächsten Wochen wird sich entscheiden, wo die Reise hingeht - ins Niemandsland oder nach oben auf Schlagdistanz zur Spitze", sagt Trainer Peter Schmidt, der hofft, dass Neudrossenfeld zur Rückrunde weiterhin Platz 2 als Ziel im Blick hat.

Der Rückstand von sechs Zählern kann bei der Dreier-Regel zwar schnell aufgeholt werden, doch am vergangenen Wochenende hat der TSV gegenüber der Konkurrenz zwei Punkte eingebüßt. "Jetzt haben wir wieder eine schöne Aufgabe. Wie wir beim 0:0 in Bucken hofen mit unseren Chancen umgegangen sind, war unglaublich fahrlässig", ärgert sich Schmidt und spricht von eigenem Unvermögen, das verhindert habe, dass die Neudrossenfelder als Sieger vom Platz gehen.

Beim FC Vorwärts Röslau sitzt seit zwei Wochen Rainer Stark auf der Trainerbank. Aber auch unter seiner Regie gab es beim Vierten SG Quelle Fürth (1:4) und zu Hause gegen den Neunten BSC Saas Bayreuth (1:3) zwei Niederlagen. "Durch seine Aussage, dass viel mehr im Argen liege, als von ihm erwartet, erhofft er sich wahrscheinlich eine Trotzreaktion. Neue Besen kehren gut. Ich hoffe, dass er seinen vergisst", so der Neudrossenfelder Trainer.

Weil mit Lukas Engelmann, Bartosz Partyka, Lorenz Hofmann und Alexander Bayer vier "Schwergewichte" (Schmidt) fehlen, können sich auch im Hinblick auf das Heimspiel eine Woche später zum Rückrundenauftakt gegen den souveränen Spitzenreiter SpVgg WeidenLeute aus der zweiten Reihe anbieten.

TSV Neudrossenfeld


am Samstag um 14 Uhr gegen FC Vorwärts Röslau (Aufgebot): M. Küfner - Konradi, Diwersi, Hilla, Lattermann, Pajonk, Lutz, Taubenreuther, Mayr, Sudol, Widmaier, Ermer, Rau, Moore, H. Küfner; Treffpunkt 12.30 Uhr. - Es fehlen: Engelmann (Fortbildung), Bayer (Leistenoperation), Party ka (Sperre), Hofmann (krank), Heil (Auslandssemester).