Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Markus Winkelhock, René Rast und Christian Mamerow triumphierte der Kulmbacher Christopher Haase für das Team Phoenix Racing mit einem Audi R8 LMS ultra beim größten und zugleich auch härtesten 24-Stunden-Rennen der Welt in der "grünen Hölle", auf der Nürburgring Nordschleife.
Dabei musste sich das Quartett gegen härteste Konkurrenz aus dem eigenen Haus und gegen jene der Gegner durchsetzen - und wieder einmal war es ein regelrechtes Sprintrennen in der Eifel, bei dem von der ersten Sekunde an beinhart gefahren wurde. Der Schlüssel zum Erfolg war daher nicht bloß kompromissloser Renn-Speed, sondern auch "Fahren mit Köpfchen" zum richtigen Zeitpunkt.

Die erfahrene Mannschaft von Phoenix Racing setzte dies bereits im Training und Qualifying perfekt um. Christopher Haase: "Wir waren extrem gut vorbereitet, sodass wir in den Trainings-Sessions nur mehr Kleinigkeiten ändern beziehungsweise anpassen mussten. In den Nacht-Sessions hat es dann geregnet, da sind wir erst gar nicht gefahren, sondern haben das Material geschont."

Eine tolle Rennleistung

Im Qualifying folgte dann das erste Highlight für das Team im Audi mit der Startnummer 4: "Christian Mamerow ist mit einer super Zeit von 8:14 Minuten auf Platz 3 gefahren. Das war eine echt tolle Runde, besser hätte es nicht laufen können. Wenn man in der Startaufstellung für das 24-Stunden-Rennen in den Top-Ten ist, dann hat man wirklich alles richtig gemacht", so Haase.

"Alles richtig" machten das Phoenix Racing Team und die vier Piloten dann auch im Rennen. Christopher Haase blieb wie seine Kollegen komplett fehlerlos und durfte so am Ende - nach seinem ersten Triumph im Jahr 2012 - erneut über den Gesamtsieg beim härtesten Langstreckenrennen der Welt jubeln: "Ich bin wahnsinnig stolz auf das gesamte Team und meine super Teamkollegen. Ich bedanke mich ganz herzlich bei Audi und bei Phoenix Racing, dass ich ein Teil dieser Mannschaft sein durfte. Dieser Sieg ist für mich ein absolutes Highlight!" mw