Tabellenführer TSV Bindlach ist gegen Schlusslicht TSV Stadtsteinach klarer Favorit. In einem weiteren Duell der Gegensätze erwartet der VfR Katschenreuth (3.) den Vorletzten SV Grafengehaig.
Etwas schwerer könnte es der Zweite TSV Presseck gegen den Siebten SV Gesees haben. Anstoß ist jeweils am Sonntag um 14 Uhr.

VfR Katschenreuth (3.) - SV Grafengehaig (15.)


Ähnliche Vorzeichen wie zuletzt beim TSV Stadtsteinach (1:1) sieht der Katschenreuther Trainer Detlef Zenk, nur dass der Vorletzte Grafengehaig in der Breite personell besser aufgestellt sei als das Schlusslicht. "Die Grafengehaiger sind ähnlich kampfstark, haben aber auch eine gewisse spielerische Qualität und mit Sebastian Wirth, Claus Krumpholz und Andreas Lang torgefährliche Leute", sagt der VfR-Coach. Nick Dippold ist noch verletzt, Sebastian Hoffmann könnte aber wieder zurückkehren.
Fast nur noch Siege zählen für den Grafengehaiger Trainer Thomas Wind: "Selbst Unentschieden können wir uns in unserer Lage nicht leisten, um den Anschluss bis zur Winterpause wiederherzustellen." Um mit elf Gegentoren beste Abwehr der Liga zu knacken, will er ähnlich wie zuletzt Stadtsteinach agieren: "Stadtsteinach hat das gut vorgemacht. Wir werden es ähnlich versuchen", meint der SV-Coach, der hofft, dass die grippekranken Spieler morgen wieder fit sind. schr.

TSV Presseck (2.) - Gesees (7.)


Der TSV Presseck empfängt mit dem SV Gesees eine Mannschaft, die zu Beginn der Saison als Abstiegskandidat Nummer 1 gehandelt wurde. TSV-Coach Michael Werzer sagt: "Es ist für mich eine total unbekannte Mannschaft, die völlig neu formiert wurde und sich wesentlich besser schlägt als von vielen vorausgesagt." Nichtsdestotrotz will der TSV morgen einen Sieg einfahren. Die Partie wird laut Werzer "zu 98 Prozent stattfinden, denn unser Platzwart hat gestern noch die letzten Schneereste beseitigt." Verzichten muss der TSV weiterhin auf Patrick Degelmann und Jens Pfafferberger. Rei.

TSV 08 Kulmbach (13.) -BSC Saas Bayreuth II (5.)


"Sich nur tapfer zu schlagen, nützt ja nichts", ärgert sich der Nullachter Trainer Reiner Hohenberger nach der unnötigen 0:1-Niederlage in Marktleugast. "Ein Punkt beim Vierten hätte uns schon weitergeholfen", sagt er. Und nun kommt mit dem Rangfünften der nächste dicke Brocken. Hohenberger weiß nur zu gut, dass die Saaser Reserve personell eine Wundertüte ist. "Man weiß nie, wer aufläuft", sagt der 08-Coach, schließlich hat er den BSC II selbst vier Jahre trainiert und ist mit ihm 2009 von der der Kreisklasse in die Kreisliga aufgstiegen. Zur langen Liste der Ausfälle beim TSV 08 hat sich noch Sebastian Herold (Prüfungen) gesellt. cs

FC Kupferberg (10.) - SV Mistelgau (12.)


Der FC Kupferberg ist seit fünf Spielen ungeschlagen. Zuletzt holten die Bergstädter auf dem Hartplatz des SV Gesees ein 2:2. FC-Trainer Arno Bauerschmidt sagt: "Meine Mannschaft ist stabiler geworden, doch die Unentschieden bringen uns nicht weiter. Wir müssen zu Hause gegen die punktgleichen Mistelgauer endlich wieder einen Dreier einfahren, um bis zur Winterpause im gesicherten Mittelfeld zu stehen." Bis auf Thomas Fuchs stehen dem FC alle Spieler zur Verfügung. Rei.

SC Hummeltal (8.) - FC Marktleugast (4.)


Vom Potenzial unter den ersten Drei sieht der Marktleugaster Spielertrainer Jan Ballmert ("Ich kenne einige Spieler wie Benjamin Schmidt oder Thomas Kilchert und Trainer Sebastian Nachtmann von früher") den SC Hummeltal und kann deshalb den nicht so guten Saisonstart nicht ganz nachvollziehen. "Mittlerweile sind sie ja aber in die Gänge gekommen. Es wird eine harte Nuss", so der FC-Coach. Das 1:0 gegen den TSV 08 Kulmbach sei ein "dreckiger Arbeitssieg mit ein bisschen Glück" gewesen, "spielerisch müssen wir uns steigern". Gegenüber Donnerstag ist Alexander Rucker wieder mit von der Partie. schr.

TSV Bindlach (1.) - TSV Stadtsteinach (16.)


Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Nach der Methode verfährt der TSV Stadtsteinach, der jüngst dem VfR Katschenreuth einen Punkt abringen konnte. Auch morgen steht eine schwere Aufgabe an, denn die Licht-Truppe ist beim Tabellenführer TSV Bindlach krasser Außenseiter. Zudem fehlt mit Youngster Marc Schneider der einzige Stürmer wegen Rotsperre. Deshalb werden die Stadtsteinacher wohl zunächst einmal "Beton anrühren" und hinten dich tmachen. TSV-Vorsitzender Georg Stöckel sagt: "Ich hoffe, dass wir witterungsbedingt auf den Hartplatz müssen und dort die spielerische Überlegenheit der Bindlacher nicht so zum Tragen kommt." Rei.