Bathurst — Beim Zwölf-Stunden-Rennen im australischen Bathurst stellen sich am Sonntag, 8. Februar, fünf Audi-Teams mit sieben Audi R8 LMS ultra einer der weltweit härtesten Herausforderungen im Langstrecken-Sport. Seit 2011 sind GT-Sportwagen am berühmten Mount Panorama zugelassen. "Bei Fans und Teilnehmern ist das Rennen seitdem immer beliebter geworden", sagt Romolo Liebchen von Audi Sport. "Nachdem Audi 2011 und 2012 gewonnen hat, werden unsere Teams erneut darum kämpfen, sich gegen die noch stärker gewordene Konkurrenz durchzusetzen."
Die 6,12 Kilometer lange Berg-und-Tal-Bahn in Bathurst, rund 200 Kilometer westlich von Sydney, gilt als anspruchsvoll: Die Strecke führt zum Teil über öffentliche Straßen und weist Steigungen von bis zu 16 Prozent auf. 174 Meter Höhenunterschied liegen zwischen dem höchsten und dem tiefsten Punkt des Kurses. Die teils engen Kurven fordern höchstes Geschick, die beiden Geraden mit mehr als 1,11 und 1,92 Kilometer eignen sich perfekt für Überholmanöver.

Eine große Herausforderung

"Die relativ schmale Strecke ist mit ihrem Mix aus schnellen und langsamen Kurven sowie vielen Steigungen speziell und verzeiht keine Fehler. Wir müssen sehr präzise fahren, denn an einigen Passagen gibt es keine großen Auslaufzonen", sagt Christopher Mies, der 2011 und 2012 mit Audi in Bathurst siegte und sich im Team von Mark Cini (AUS) das Cockpit dieses Mal mit zwei Lokalmatadoren teilt.
Insgesamt 29 GT3-Sportwagen von neun verschiedenen Herstellern stehen in der Starterliste, darunter sieben Audi R8 LMS ultra. Das deutsche Team Phoenix Racing setzt zwei Autos ein, die passend zum Abenteuer in "Down Under" mit australischen Tieren und Regenwald-Motiven verziert sind. Laurens Vanthoor tritt zusammen mit Markus Winkelhock und Marco Mapelli an. "Bathurst ist eine echte Herausforderung", sagt auch Vanthoor, der im Vorjahr Platz 5 belegte. "Da das Rennen von morgens bis abends dauert, macht uns die Hitze zu schaffen. Aber wir haben das Potenzial zum Sieg.
Den zweiten Phoenix-Audi teilt sich Extremsportler Felix Baumgartner mit Christopher Haase, dem Gewinner der 24 Stunden vom Nürburgring 2014 sowie Ex-Le-Mans-Sieger Stéphane Ortelli. Komplettiert wird das Audi-Aufgebot durch die einheimischen Teams Jamec PEM Racing, Fitzgerald Racing und Skwirk.
Unter www.bathurst12hour.com.au gibt es einen kostenlosen Livestream des Rennens. red