Ohne sieben Stammkräfte traten die Tigers die Reise zum Tabellennachbarn nach Peißenberg an. Neben Chr. Maier, M. Fendt und M. Zimmer fielen auch noch M. Okonek, D. Hermann, P. Schadt und N. Pleger verletzungsbedingt aus. So fuhren die Tigers lediglich einer "Notbesetzung" zum Auswärtsspiel nach Oberbayern.

Die Peißenberger nutzten gleich eine 5:3-Überzahl zur Führung. Erst zur Mitte des ersten Drittels gelang es den Tigers, ihr Spiel aufzuziehen und sich die eine oder andere Chance zu erspielen. Ein Torerfolg stellte sich jedoch erst ein, als ein Peißenberger auf der Strafbank Platz nahm. Einen Abspielfehler des Gegners nutze dabei Dennis Thielsch aus und erzielte noch kurz vor der ersten Drittelpause den wichtigen Ausgleich.

Chancen im Minutentakt


Im zweiten Abschnitt spielte dann zunächst nur eine Mannschaft. Die Bayreuther kreierten Chancen im Minutentakt, und das sollte sich auszahlen. J. Potac und F. Zeilmann brachten ihr Team mit 3:1 in Front. Als kurz nach dieser Führung M. Bartosch mit einer Spieldauer-Strafe seinen Dienst quittieren musste, rochen die Gastgeber Lunte und schafften durch M. Pfaff den Anschlusstreffer.

Das letzte Drittel begann dann wieder mit Vorteilen für die Tigers. Doch die ausgelassenen Chancen rächten sich. Als Thielsch eine Strafe absaß, war es erneut M. Pfaff, der für die Eishackler einnetzten konnte. Und als man sich schon langsam auf ein Unentschieden und ein Penalty-Schießen einstellte, ging M. Hlozek auf und davon, zog aus der Distanz ab und traf mit einem platzierten und hammerharten Schuss in den Winkel zum 3:4.

Peißenbergs Coach Stanislav Meciar sagte: "Bayreuth war das beste Team in dieser Saison, gegen das wir gespielt haben. Der Sieg geht völlig in Ordnung."


TSV Peißenberg - EHC Bayreuth 3:4 (1:1; 1:2; 1:1)



Tore: 1:0 (4.) 5-3 To.Maier; 1:1 (18.) 5-4 Thielsch; 1:2 (22.) Potac; 1:3 (31.) 5-4 Zeilmann; 2:3 (35.) 5-4 Pfaff; 3:3 (48.) 5-4 Pfaff; 3:4 (56.) Hlozek.
Zuschauer: 510
Strafen: 12/31 Minuten.