Heute überbrachte die ASV-Führung dem Krögelsteiner die Nachricht, dass er von seinem Amt entbunden ist. Über die Gründe kann nur spekuliert werden. Mit dem sportlichen Abschneiden der Hollfelder jedenfalls hat die Entscheidung nichts zu tun. Denn mit 22 Punkten und dem 12. Rang steht der ASV voll im Soll und besser da als zuvor in zwei von vier Landesligaspielzeiten. "Trotzdem war diese Entscheidung unumgänglich", sagt ASV-Vorsitzender Alfred Arnold. Er will aber festhalten, dass das Verhältnis zur Vorstandschaft bis zum Schluss tadellos war und dass die Trennung insofern nicht leicht gefallen sei.

Wer die Mannschaft zum Wochenende bei Alemannia Haibach betreuen wird, war noch offen. "Zunächst wird es bis zur Winterpause wohl eine vereinsinterne Lösung geben," erklärte Arnold. Gleichzeitig hofft er auch auf eine Reaktion der Mannschaft. "Wir wollen bis zur Winterpause noch möglichst vier Punkte einfahren."

Die Ereignisse der vergangenen Tage haben sich derart überschlagen, dass der ASV noch keinen Nachfolger für Herrmannsdörfer in Aussicht hat. "Dieses Thema werden wir in aller Ruhe in der Winterpause behandeln. Einen Schnellschuss wird es jedenfalls nicht geben", so der ASV-Vorsitzende weiter. "Wir werden den Markt sondieren, anschließend Gespräche führen und danach im Gremium entscheiden, wer am besten geeignet ist."