Die Bayernliga-Volleyballerinnen aus Neudrossenfeld und Hollfeld gastierten am vergangenen Spieltag beim VfL Nürnberg II. Der 3:0-Sieg sicherte den zweiten Tabellenplatz und somit die Möglichkeit zur Teilnahme an Relegationsspielen um den Aufstieg in die Regionalliga.


Damen-Bayernliga

VfL Nürnberg - N. H. Young Volleys 0:3 (14:25, 19:25, 14:25). - Der erste Satz begann ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Die Mädels aus Neudrossenfeld und Hollfeld mussten sich in das Spiel arbeiten. "Wir haben am Satzanfang etwas Probleme mit der Spannung gehabt", sagt Trainer Marc d'Andrea dazu. "Die Annahme hatte dadurch sogar Schwierigkeiten, sich auch gegen leichte Aufschläge durchzusetzen. Mir kam das gelegen, im Hinblick auf die schweren bevorstehenden Spiele. Der Druck, den wir in der Annahme in Nürnberg hatten, bereitet uns perfekt auf das vor, was kommen wird."
Nach dem 11:11 führte eine Aufschlagserie von Sophia Höreth zu einem kleinen Vorsprung für die Gäste. Das war die Gelegenheit, Mannschaftsführerin und Zuspielerin Meike Schirmer bereits im ersten Satz beim Stand von 21:13 durch das Talent Jule Spindler zu ersetzen.
Auch der zweite Satz startete ähnlich wie der erste. Allerdings setzten die N.H. Young Volleys ihre Gegner mit starken Aufschlägen unter Druck und ließen ihnen auch sonst keine Chance, sich gegen die Oberfranken durchzusetzen. Somit ging der zweite Satz mit 25:19 ebenfalls an die Neudrossenfelderinnen.


Nachwuchs fügt sich perfekt ein

Die gesamte Mannschaft bewies im dritten Satz ihren Kampf- und Teamgeist. Ebenso fügte sich Jule Spindler, die in diesem Satz zur Startaufstellung zählte, hervorragend in die Mannschaft ein. Es gab wenige Fehler und eine gute Annahme, sodass Spindler ihre Angreiferinnen variabel einsetzen konnte. Das führte dazu, dass der dritte Satz bei ihrem Bayernliga-Debüt erfolgreich mit 25:14 an die Oberfranken ging.
Ganz zufrieden war d'Andrea mit seinem Team allerdings nicht, sah aber keine Verbindung zu dem zuvor verlorenen Spiel: "Damit hatte das Spannungsproblem heute nichts zu tun. Es lief in allen Elementen gut, außer in der Annahme. In Eibelstadt war das anders. Wir wissen, was wir können. Das spiegeln auch die deutlichen Sätze zu 14 wider."
Im Hinblick auf die kommenden Spiele sagt d'Andrea: "Klar empfinden wir momentan etwas Druck, immerhin wollen wir versuchen, direkt aufzusteigen. Aus eigener Kraft brauchen wir dazu noch drei Punkte. Wir reden auch nicht drumherum, sondern befassen uns aktiv damit. Der Blick ist auf das nächste Spiel gerichtet. Marktredwitz hat deutlich mehr Druck als wir, da sie gegen uns unbedingt gewinnen müssen, um im Titelrennen zu bleiben. Auch müssen sie dann noch auf einen Ausrutscher von uns im letzten Spiel hoffen und selbst in Eibelstadt gewinnen."
Am Samstag, den 27. Februar, reisen die N.H. Young Volleys zu ihrem vorletzten Spiel dieser Saison zum Tabellenzweiten nach Marktredwitz. Ein Sieg würde den Regionalligaaufstieg ohne Relegation perfekt machen. cb
N. H. Young Volleys: Jule Spindler, Kristina Böhm, Fanny Gnade, Johanna Meisel, Sophia Höreth, Antonia Raith, Sophie Mayer, Meike Schirmer, Nicole Steeger, Leonie Stöcker